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Zahlen & Fakten

28.11.2015
  • SWP

Merck erwägt Verkauf

Der Pharmakonzern Merck KGaA (Darmstadt) erwägt den Verkauf seines Allergiegeschäfts. Das könnte rund 600 Mio. EUR in die Kasse spülen, berichtet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Merck wollte dazu keine Stellungnahme abgeben. Der Konzern hatte vor einer Woche für 13,1 Mrd. EUR die Übernahme des US-Laborausrüsters Sigmar-Aldrich abgeschlossen.

Pkw-Neugeschäft schwach

Der Rückgang privater Auto-Neuzulassungen wird sich nach Einschätzung der Autohändler fortsetzen. Insgesamt komme der Automarkt wohl auf ein leichtes Plus - aber nur dank wachsender Firmenflotten, teilte der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) mit. Für 2016 rechnet ZDK-Präsident Jürgen Karpinski mit 3,2 Mio. Pkw-Neuzulassungen. Im Gebrauchtwagengeschäft stellt sich der ZDK für 2016 auf 7,3 bis 7,4 Mio. Umschreibungen ein - also etwa so viele wie für 2015 erwartet (7,3 Mio.).

Whistleblower verurteilt

In der "Swissleaks"-Affäre um an Behörden weitergegebene Kundendaten der HSBC Private Bank in Genf ist

ein ehemaliger HSBC-Mitarbeiter in Abwesenheit zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Das Schweizer Bundesstrafgerichts in Bellinzona verurteilte ihn wegen Wirtschaftsspionage. Von weiteren Vorwürfen wurde der 43-Jährige freigesprochen. Der Mann hatte Tausende von Kundendaten den Behörden in Frankreich zugespielt. Die Bank hatte von Diebstahl gesprochen und den Verlust der Daten von bis zu 24 000 Kunden eingeräumt.

Griechen-Banken sicher

Die griechischen Geldinstitute Alpha Bank und Eurobank kommen ohne staatliche Finanzspritze über die Runden. Private Investoren übernehmen die Neuausstattung mit Kapital, teilte die EU-Kommission mit. Die beiden Institute gehören zu den vier großen Banken des Krisenlandes, die von der europäischen Bankenaufsicht überprüft wurden.

Kartellamt ermittelt

Das Bundeskartellamt hat die Edelstahlbranche ins Visier genommen. Es habe dazu Durchsuchungen bei Unternehmen, Verbänden und von Privatwohnungen gegeben, sagte ein Sprecher der Behörde. Genauere Angaben machte er nicht. Von den Ermittlungen betroffen sind nach eigenen Angaben deutsche Töchter der Unternehmen Schmolz und Bickenbach (Schweiz) sowie Voestalpine (Österreich). Die Ermittlungen richten sich unter anderem gegen die Deutschen Edelstahlwerke (DEW) in Witten.

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28.11.2015, 08:30 Uhr

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