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Zamperoni startet am Montag
TV-Moderator und Journalist Ingo Zamperoni. Foto: dpa

Zamperoni startet am Montag

Von Washington nach Hamburg: Ingo Zamperoni tauscht seine Korrespondentenstelle gegen die „Tagesthemen“.

22.10.2016
  • DPA

Hamburg. Für seinen Einsatz als neuer Hauptmoderator der ARD-„Tagesthemen“ hat Ingo Zamperoni (42) schon im TV-Studio geprobt. „Ich habe die freien Zeitfenster genutzt, um Bewegungen und Schritte auszuprobieren“, sagte der bisherige ARD-Korrespondent in Washington. Von Montag an ist Zamperoni dauerhaft bei den „Tagesthemen“ (22.15 Uhr) im Einsatz.

Obwohl er die Nachrichtensendung schon vertretungsweise moderiert hat, kannte Zamperoni das 2014 in Betrieb genommene Studio noch nicht. Es hat eine etwa 18 Meter lange Mediawand, über die Videos, Panoramabilder und Infografiken eingespielt werden. „Der Tisch ist zum Glück fahrbar und geht rauf und runter“, so der 1,95 Meter große Moderator. „Wenn ich ein Podest bekomme, können wir auch zusammen moderieren“, scherzte die 1,71 Meter große Caren Miosga (47).

Das Duo moderiert die Nachrichtensendung im Wechsel. Beide kennen sich seit dem gemeinsamen Start 2007 bei ARD-aktuell. „Es fühlt sich sehr familiär an“, sagte Zamperoni. Er kenne die Redaktion und die Kollegen: „Das macht es einfacher.“ Zamperonis Vorgänger war Thomas Roth, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Für seinen professionellen Anspruch greift Zamperoni auf einen seiner weiteren Vorgänger zurück, Hanns-Joachim Friedrichs: „Cool bleiben, aber nicht kalt.“ Gefühlsausbrüche sind tabu: „Das Ziel ist Erkenntnisgewinn.“ Den will Zamperoni auch rüberbringen, wenn er am 8. und 9. November die „Tagesthemen“ über den Ausgang der US-Wahl live aus Washington moderiert.

Mit den „Tagesthemen“ will das Moderatoren-Duo auch in den sozialen Netzwerken präsenter werden und sich einem jüngeren Publikum öffnen. „Ich werde unserem Markenkern ,seriöse Nachrichten' treu bleiben, bin aber auch offen für Neues“, kündigte der Deutsch-Italiener Zamperoni an. Ob er sich wie bei Vorgängern üblich eine Abschiedsformel (Roth: „Kommen Sie gut durch die Nacht“) aneignen wird, will er auf sich zukommen lassen. dpa

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22.10.2016, 06:00 Uhr

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