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Kommentar zum Schülerprotest in den USA

Zeichen der Hoffnung

Donald Trump hat wahrscheinlich gut daran getan, sich zum Golfen zu verdrücken. Im Weißen Haus in Washington wäre sich der US-Präsident am Wochenende wie ein Belagerter vorgekommen – umzingelt von hunderttausenden Jugendlichen, die gegen den Waffen-Wahnsinn und damit auch gegen ihn protestieren. Good bye, alter Mann.

26.03.2018

Von Guido Bohsem

An dem Massenprotest in vielen amerikanischen Städten zeigt sich, dass die Jugend in den USA so unpolitisch nicht ist. Sie ist nur anders. Sie engagiert sich in Projekten. Sie ist dabei, wenn es um oder gegen ein bestimmtes Thema geht, und definiert sich nicht mehr im alten Spiel von links oder rechts, konservativ oder liberal. Es ist ein Phänomen, denn so wie in den USA ticken auch Jugendliche in den anderen westlichen Demokratien.

Die neuen Politik-Aktivisten verfolgen keine illusorischen Ziele. So fordern die Demonstranten in den USA nicht, den Waffenbesitz vollständig zu verbieten, weil sie wissen, dass das ohnehin keine Chance hätte. Nein, der Ansatz ist konstruktiver und pragmatischer und von daher politischer als der vieler Jugendbewegungen in den vergangenen Jahrzehnten. Das lässt auf mehr hoffen.

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Erstellt:
26. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
26. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. März 2018, 06:00 Uhr

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