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Flüchtlingspolitik

Zeit verschwendet

Dieser Leser ist wütend – über das Verhalten der Politiker im allgemeinen und das der Kanzlerin im besonderen.

03.11.2015

Ich persönlich bin wütend! Auf unsere Politiker. Im besonderen aber auf „die Mutti“. Sie schmollt, wie ein Kind, das Blindekuh spielt, nachdem es aber niemand finden kann, die Augenbinde abnimmt und merkt, dass alle anderen EU-Länder sich hinter ihre Grenzen zurückgezogen haben.

Sie konnte ja nicht ahnen, dass sich so viele auf den beschwerlichen Weg machen würden und dass sie es bis hierher schaffen. Haben wir doch EU-Vereinbarungen, die uns in der Vergangenheit davor bewahrt hatten. Deshalb finde ich die Heucheleien der Politiker für nicht vertretbar. Man darf nicht einmal mehr vor den Ereignissen warnen, ohne, dass man gleich als Unmensch oder Rechter gilt.

Ich möchte in einer toleranten und demokratischen Welt leben. Das heißt, dass sie das bis jetzt eben noch nie war, sondern nur den Anschein hegt. Wie ich in einem Leserbrief im August 2014 erwähnt habe, sollten wir den Menschen helfen, damit sie in ihrer Heimat ein tolerantes, demokratisches Leben führen können (überall auf dieser Welt). Deshalb wäre es besser gewesen, wir hätten die Menschen, die wir aufnehmen, direkt abgeholt. Dann hätten wir die Schleuser ausgetrickst. Die Verteilung und die Anzahl wäre den vorhandenen Unterkünften angepasst gewesen. Dafür hätten wir die Flüchtlingslager dort mehr unterstützt.

So haben wir nur wichtige Zeit verstreichen lassen, unsere Nachbarländer verärgert, Menschen Leben gefährdet. Ich komme mir vor, wie in einer Badewanne die so voll wird, dass am Ende gar kein Wasser mehr drin ist und ich mich dann fragen muss, warum ich eigentlich drin sitze.

Ferdinand Barth, Tübingen

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03.11.2015, 12:00 Uhr

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