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Ulm/Freiburg

Zeitung: Wolf macht Vorschlag für erweiterte DNA-Analyse

Der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf (CDU) hat nach einem Zeitungsbericht einen Vorschlag für eine erweiterte DNA-Analyse bei Verbrechen vorgelegt.

27.12.2016
  • dpa/lsw

Ulm/Freiburg. «Ist unbekannt, von welcher Person das Spurenmaterial stammt, dürfen auch Feststellungen über das Geschlecht, die Augen-, Haar- und Hautfarbe, das biologische Alter sowie die biogeografische Herkunft der Person getroffen werden», zitierten die «Südwest Presse» und die «Badische Zeitung» (Mittwoch) aus einem Schreiben Wolfs an Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Demnach geht es um einen Zusatz für Paragraf 81e der Strafprozessordnung.

Bisher dürfen Ermittler zur Aufklärung bei Gewaltverbrechen aus den DNA-Spuren das Geschlecht bestimmen, aber nicht äußere Merkmale wie Augen-, Haut- und Haarfarbe - obwohl dies technisch möglich wäre. Nach der Verhaftung eines Verdächtigen im Fall des Mordes an einer Freiburger Studentin hatte Wolf Anfang Dezember eine Initiative zur Ausweitung der DNA-Analysen angekündigt, ohne Details zu nennen.

Durch eine stärkere Auswertung von DNA-Spuren könnte aus Sicht von Ermittlern der Kreis der Verdächtigen bei Verbrechen eingegrenzt werden. Im Freiburger Mordfall sitzt ein Flüchtling in Untersuchungshaft.

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27.12.2016, 23:07 Uhr | geändert: 27.12.2016, 20:41 Uhr

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