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Heidenheim/Ellwangen

Zeuge im Rockerprozess: Streit um Auto führte zu Schüssen

Auslöser für die tödlichen Schüsse im Rockermilieu in Heidenheim ist nach Aussage eines überlebenden Gangmitglieds ein zerstörtes Auto.

28.11.2016
  • dpa/lsw

Heidenheim/Ellwangen. «Wir wollten das klären», sagte der Bruder des Getöteten am Montag vor dem Landgericht Ellwangen. Sein Auto sei beschädigt und später sogar angezündet worden. Er habe den Angeklagten hinter der Tat vermutet und ihn mit seinem Bruder im April mit dem Vorwurf konfrontieren, aber keine Waffengewalt anwenden wollen. «Man klärt sowas mit dem Mund. Und wir haben uns gesagt, da könnten auch die Fäuste fliegen», sagte er. Dann habe aber der 26 Jahre alte Angeklagte im Streit plötzlich geschossen.

Der 25-Jährige ist gleichzeitig Nebenkläger in dem Prozess, in dem sich ein Mitglied der Black Jackets wegen Mordes verantworten muss. Der Angeklagte soll im April vor einem Friseurgeschäft die zwei Mitglieder der United Tribuns niedergeschossen haben. Sein älterer Bruder starb in der Klinik an den Schusswunden. Zwischen den beiden Straßengangs gibt es seit längerem Streit.

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28.11.2016, 06:53 Uhr | geändert: 28.11.2016, 15:21 Uhr

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