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Ziemlich dumm dran

Der Tübinger OB-Wahlkampf ruft auch die Verschwörungstheoretiker auf den Plan (Replik auf einen Leserbrief vom 9. Oktober).

14.10.2014

Sehr geehrter Herr Kuckenburg,

zum Inhalt Ihres Leserbriefs zu Herrn Oppermann möchte ich mich nicht äußern, mich stört aber sehr, dass Sie das Wort „Verschwörungstheorie“ so verwenden, dass es gleichbedeutend ist mit „glatter Lüge“ oder „sinnloser Quatsch“. Dem muss ich entgegenhalten, dass wir ohne Verschwörungstheorien ziemlich dumm dran wären. Denken Sie nur an die Polizei oder den Geheimdienst: Was wären die ohne Verschwörungstheorien? Oder der einfache Bürger: „Was haben die Großkopferten bloß mit uns vor?“ Das muss er doch erforschen dürfen! So wie Sie aber das Wort verwenden, erinnert es an orwellschen Neusprech, um die Menschen dumm zu halten.

Mit freundlichen Grüßen,

Bernhard Meyer, Verschwörungstheoretiker

PS: Zur Zeit versuche ich die Verschwörung aufzudecken, die hinter der grausamen Veränderung der Grünen steckt (insbesondere Herrn Fischer, den ich einstmals verehrte). Seit ein paar Jahren sind sie mutiert zu einem Verein, in wichtigen Fragen nicht unterscheidbar vom CDU/SPD/FDP und „FAZ“/„TAZ“ „SZ“/„Spiegel“-Einheitsbrei: „Der böse Putin (= der gute Ami)“. Auch in Wirtschaftsfragen neokonservativ. Meine Arbeitshypothese ist: Ein paar superreiche Amis stecken dahinter und ihre Agenten werden von den transatlantischen Think-Tanks geführt. Guckt nur mal in Wikipedia, Stichwort „Atlantik-Brücke“ nach, besonders das Mitgliederverzeichnis, da gehen euch die Augen auf.

Bernhard Meyer, Ofterdingen

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Erstellt:
14. Oktober 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
14. Oktober 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2014, 12:00 Uhr

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