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Fünfzig Gruppen wollen bauen

Zu viele Bewerber am Tübinger Güterbahnhof

Meher als 50 Baugruppen haben sich für Häuser im Neubaugebiet „Güterbahnhof“ beworben. Nur zehn bis höchstens 14 kommen zum Zuge. Wer das sein wird, wird am Samstag, 24. September, entschieden.

23.08.2015
  • slo

Tübingen. Schon die Informationsveranstaltung im April zeigte, dass das Interesse groß ist an jenen vier Wohnblöcken auf dem Güterbahnhof-Areal, die die Stadt von Baugruppen errichten lassen will. Rund 500 Besucher kamen damals, um sich anzuhören, welche Voraussetzungen eine Baugruppe mitbringen muss und wie das Verfahren läuft.

Inzwischen haben über 50 Baugemeinschaften ihre Unterlagen eingereicht. Welche davon tatsächlich bauen dürfen, entscheidet eine Kommission, in der auch der Grundstückseigentümer Aurelis sowie Stadträte vertreten sind, am 24. September. Großer Wert wird – wie auch schon in anderen Baugebieten – auf besondere Vorhaben gelegt. Soziale Mischung und Altersmischung, Angebote für die Viertelbewohner oder die Allgemeinheit, innovative Wohnmodelle und besondere Gebäudekonzepte spielen dabei eine ebenso große Rolle wie die finanzielle Sicherheit. Zur Zeit führt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Gespräche mit allen Bewerbern. In denen können die Gruppen ihr Vorhaben und ihre Ideen ausführlich vorstellen.

„Es sind sehr gute und interessante Projekte dabei“, sagte Baubürgermeister Cord Soehlke gegenüber dem TAGBLATT. Die Gruppen hätten sich viele Gedanken gemacht, vor allem zur sozialen Mischung.

Die 145 Wohneinheiten in den vier Blocks werden sich letztendlich aber nur zehn bis 14 Baugruppen teilen können – alle anderen werden sich mit einer Absage abfinden müssen. Und mit einer nicht allzu guten Perspektive: Erst in anderthalb bis zwei Jahren vergibt die Stadt wieder Bauplätze an Baugruppen – auf dem Grundstück am Hechinger Eck, direkt an der B 27. Dort soll ein Modellquartier für günstiges Bauen entstehen. „Das eignet sich gut für Baugemeinschaften, und die wollen wir dort auch unbedingt haben“, sagt Soehlke.

Weitere Chancen für Baugruppen gibt es dann erst in frühestens fünf Jahren wieder, wenn in der Marienburger Straße und in der Weststadt Flächen bebaut werden. Die allerdings sind wesentlich kleiner als der Güterbahnhof.

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23.08.2015, 12:00 Uhr

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