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Zu warm und zu nass
Simbach am Inn am 1. Juni. Ein Hubschrauber rettet Menschen aus dem von Hochwasser, Schlamm und Trümmern überschwemmten bayerischen Ort. Foto: dpa
Wetter

Zu warm und zu nass

Blitz und Donner, Wolkenbrüche, Überflutungen und hohe Temperaturen kennzeichnen das Jahr 2016. Es gab starke Unterschiede zwischen Norden und Süden.

30.12.2016
  • DPA

Offenbach. Das Jahr 2016 ist in Deutschland deutlich wärmer als normal gewesen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 9,6 Grad, das sind 1,4 Grad über dem langjährigen Mittel. Am kältesten war es 2016 mit 8,9 Grad in Bayern, am wärmsten mit 10,5 Grad in Berlin. Die Temperaturrekorde von 2014 (10,3 Grad) und 2015 (9,9 Grad) wurden jedoch nicht erreicht, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit.

Die höchste Temperatur des Jahres ist am 27. August in Saarbrücken-Burbach gemessen worden: mit 37,9 Grad. Am kältesten war es am 18. Januar in Oberstdorf: Dort sank das Thermometer in der Nacht auf minus 23,5 Grad.

Niederschlag und Sonnenscheindauer waren insgesamt durchschnittlich, jedoch mit einem starkem Nord-Süd-Gefälle. Besonders viel Sonne und wenig Regen bekam der Nordosten mit Brandenburg und Berlin ab. Am wenigsten schien die Sonne im Saarland und in Hessen. Baden-Württemberg erhielt den meisten Niederschlag.

Zu den Wetter-Extremen des Jahres gehörten die heftigen Gewitter mit Starkregen Ende Mai und im Juni, die örtlich zu schlimmen Überflutungen führten. Heimgesucht wurden vor allen Braunsbach in Baden-Württemberg und der niederbayerische Landkreis Rottal-Inn.

Mai und Juni seien eine Periode „mit einer außergewöhnlichen Häufung“ schwerer Gewitter gewesen, berichten die Meteorologen. „Damit war in der ersten Jahreshälfte 2016 an zahlreichen DWD-Stationen schon mehr Niederschlag gefallen als im ganzen Jahr 2015.“

Die folgenden Monate seien dann aber regional teils viel zu trocken gewesen, teilt der DWD mit. Von Juli an hieß es Schwitzen in mehreren Hitzewellen. Der September gehört sogar zu den drei wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881.

Besonders sonnenverwöhnt war in diesem Jahr die Insel Rügen mit fast 2000 Sonnenstunden. Die Menschen im Sauerland bekamen dagegen örtlich kaum 1360 Stunden ab.

Auch wenn 2016 insgesamt zu warm war: Der Oktober und November blieben zu kühl. Der Dezember sei zwar deutlich kälter gewesen als im Vorjahr – „aber fast genauso schneearm“. dpa

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30.12.2016, 06:00 Uhr

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