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Handball

Zukunft von Sigurdsson bleibt offen

Der DHB-Trainer prüft ein Angebot aus Japan, doch die Bosse des fernöstlichen Verbands halten sich bedeckt.

10.11.2016
  • DPA

Berlin. Von einer möglichen Verpflichtung Dagur Sigurdssons als Trainer des Nationalteams habe der japanische Handballverband nichts gehört, sagte der Exekutivdirektor Yuji Harano: „Dazu haben wir keine Informationen.“ Das überrascht, da Sigurdsson selbst bei der Vorstellung seiner Autobiografie in Berlin vom Interesse der Japaner geredet hatte.

„Ich habe den DHB informiert, dass ich ein Angebot habe und die wissen jetzt Bescheid“, sagte der Isländer am Dienstagabend. Die kommenden zwei bis drei Wochen werde er nun nutzen, um Klarheit zu schaffen. Viel mehr wollte der Erfolgscoach der „Bad Boys“ aber nicht sagen.

Doch als ein Besucher bei der Präsentation wissen wollte, was ihn überhaupt an einem Mittelklasseteam wie Japan reizte, antwortete er: „Ich kann nur allgemein sagen, Japan ist ein schönes Land, und wir haben es sehr, sehr da genossen.“ Von 2000 bis 2003 war der 43-Jährige Spielertrainer bei Wakunaga Hiroshima.

Mit Blick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio suchen die Japaner offenbar einen Coach, der den 25. der Weltrangliste kurzfristig zu einem Medaillenkandidaten formen kann. Dagur Sigurdsson wäre dafür der ideale Kandidat: Rund eineinhalb Jahre nach Dienstantritt als deutscher Nationalcoach hatte er mit der DHB-Auswahl überraschend den EM-Titel geholt.

Noch ist der Spanier Carlos Ortega Trainer des japanischen Nationalteams. Erst im Juni war sein Vertrag als Nationalcoach bis zur Weltmeisterschaft im Januar in Frankreich verlängert worden. Laut der „Bild“ wird Sigurdsson den DHB nach der WM verlassen. Im Schlusskapitel seines Buches deutet allerdings zunächst nichts auf einen baldigen Abschied hin: „Als ich Bundestrainer wurde, hieß das große Ziel Gold bei Olympia 2020. Das ist nach wie vor unser Leitgedanke.“ dpa

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10.11.2016, 06:00 Uhr

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