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Mit dem Schlepper durchs Obst

Zum Hoffest beim Obstgut Bläsiberg kamen rund 1000 Besucher/innen

Eine Kinderhüpfburg aus Strohballen, Ponys zum Reiten, Filzen und Stockbrot – eher unkonventionell war manches Angebot des Hoffestes, genauso wie die Geschichte, die hinter dem Demeter-Obstgut steckt.

13.07.2015
  • Vera leuner

Tübingen. Auf Einladung des Obstguts Bläsiberg kamen gestern gut tausend Besucher/innen mit Fahrrädern, Kinderanhängern und Autos zum Hoffest, das dort alle zwei Jahre stattfindet. Den Hof haben die Familien Grüter und Schell seit 1994 von der Stadt Tübingen gepachtet. Die Freunde Stefan Grüter und Holger Schell beschlossen bereits beim gemeinsamen Landwirtschaftsstudium in Nürtingen, später zusammen auf einem Gut zu arbeiten. „Wenn einer einmal einen Hof hat, dann machen wir das“, so lautete die Abmachung, erzählt Grüter. Seit einundzwanzig Jahren bewirtschaften die beiden Familien mit Unterstützung von 22 Mitarbeitern und weiteren saisonalen Erntehelfern das Obstgut – mit einer Fläche von rund 15 Fußballfeldern.

Die konnten Besucher während einer Traktorrundfahrt nun besser kennenlernen. Das dort angebaute Obst und Gemüse wird im Hofladen und auf Wochenmärkten verkauft, außerdem in Kisten an rund 550 Kunden geliefert. Viele Abnehmer sind junge Familien aus Reutlingen, Tübingen und Mössingen.

Wie auch bei ihrem Geschäftskollegen Stefan Schopf von der Biomarkt GmbH „b2“, gelten beim Anbau des Obsts und Gemüses die Richtlinien von Demeter. Schopf war ebenfalls mit einem Stand beim Hoffest dabei, denn mit ihm tauscht der Bläsiberg Obst und Gemüse aus. Wegen der Preise auf dem Großmarkt habe man sonst kaum noch eine Chance, sagt er.

Auch die Verbraucher profitierten davon. „Besonders mit Kindern liegen einem Bio-Produkte am Herzen“, sagt Besucherin Jelka Reicherter. Mit dieser Meinung schien sie am Sonntag nicht allein zu sein.

Zum Hoffest beim Obstgut Bläsiberg kamen rund 1000 Besucher/innen
Bei den Besuchern kamen besonders gut an: die Rundfahrten auf dem Traktoranhänger durch die Obstplantage von Elvira und Holger Schell sowie Stefan und Ursula Grüter (von links). Bild: Leuner

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13.07.2015, 12:00 Uhr

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