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Kommentar Goldpreis

Zum Zocken ungeeignet

Aktien schwächeln, der Gold-Preis ist gestiegen, Anleger seien nach dem US-Luftschlag in Syrien und den neuen Verstimmungen zwischen den USA und Russland alarmiert, melden Agenturen. Rasch wird von einer Flucht in sichere Häfen, in Gold und in Währungen wie Yen und Dollar gesprochen.

08.04.2017
  • ROLF OBERTREIS

Frankfurt. Tatsächlich geben die Vorgänge in Syrien Anlass für Sorgen. Sie berühren auch Börsianer. Aber hierzulande bei Anlegern fast schon Panik zu schüren, ist mehr als fragwürdig.

Der Deutsche Aktienindex hat am gestrigen Freitag rund ein halbes Prozent verloren, der Goldpreis stieg zunächst um 1,5 Prozent, das Plus schwächte sich dann auf deutlich weniger als ein Prozent ab. Damit ist es gleichwohl immer noch ein Jahreshoch. Trotzdem: Jetzt hektisch zu agieren, ist gerade für Kleinanleger keine gute Strategie. Schnell Goldmünzen oder -barren zu kaufen oder über ETFs, also passive Goldfonds, in den Markt einzusteigen, ist überzogen. Ob der Goldpreis weiter steigt, ist offen. Erhöhen sich die Zinsen in den USA, dürfte er eher wieder den Rückwärtsgang einlegen.

Zudem hat Gold einen Nachteil: Es wirft keine Zinsen ab. Generell machen Investments in Gold aber durchaus Sinn – als Beimischung im Depot zu Aktien, zu Fonds und zu Anleihen. Dadurch wird das Risiko gestreut. Alles andere sollte man Profis und Zockern überlassen.

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08.04.2017, 06:00 Uhr

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