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Die Aufbauphase ist vorbei

franz. K feiert sein fünfjähriges Bestehen mit einem kleinen Festivalsommer

Das soziokulturelle Zentrum franz. K feiert sein fünfjähriges Bestehen mit einem Festival vom 31. Juli bis zum 16. August. Auch ehrgeizige Pläne für die Zeit danach gibt es genug.

22.07.2014
  • Uschi Kurz

Reutlingen. Der Wunsch, ein Festival zu machen, ist so alt wie das franz. K selbst. „Jetzt wird er endlich Realität“, freut sich Geschäftsführer Andreas Roth. Das Programm des kleinen Festivalsommers mit dem dreitägigen Open Air vom 8. bis zum 10. August in der Mitte repräsentiert einen Mix vom Newcomer bis zum Star (wir berichteten). Wichtig war den Veranstaltern, dass das Festivalgelände direkt vor dem franz. K ist. Bis zu 1500 Gäste fasst der Platz, um finanziell auf der sicheren Seite zu sein, müssten pro Abend 700 bis 900 Zuschauer kommen. Um 23 Uhr ist draußen Schluss, danach geht es bei der Aftershow-Party im ganzen Haus weiter. Das Festival soll keine Eintagsfliege bleiben: „Wir würden das gerne etablieren.“ Die Organisation sei eine Herausforderung für den Kulturverein, berichtet der Vorsitzende Karl Grüner. 40 Leute sind an der Planung beteiligt.

Kein Jubiläum ohne Rück- und Vorschau. „Die Aufbauphase ist vorüber“, sagt Roth. Jetzt gehe es um das Feintuning. Mehr Veranstaltungen, mehr Zuschauer und mehr Beschäftigte als erwartet, so lassen sich die ersten fünf Jahre zusammenfassen. Neun hauptamtliche Mitarbeiter teilen sich acht volle Stellen, darüber hinaus gibt es Azubis und Buftis. Um dynamisch zu bleiben, wurde das Team verjüngt. Sarah Petrasch, neuerdings für die Pressearbeit zuständig, findet es wichtig, „dass man auch mal was Avantgardistisches machen kann“. Für Simon Bauer, der im franz. K eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker gemacht hat, wurde eine neue Stelle geschaffen. Nur die Bezahlung, die bereitet Sorge. „Wir können immer noch nicht Tarif zahlen“, bedauert Grüner. Einem anderen Mangel – es fehlen Abstell- und Büroräume – soll schon bald abgeholfen werden. Geplant ist ein Anbau hinter der Bühne. Und dann gibt es ehrgeizige thematische Pläne. Beispielsweise eine eigene „Nouveau Cirque“-Produktion gemeinsam mit den soziokulturellen Zentren in Ludwigsburg, Freiburg, Karlsruhe und Ulm. Doch zuerst kommt das Festival.

Das Festival beginnt am 31. Juli mit einem Poesie & Pommes-Special. Die offizielle Eröffnung mit einem Grußwort von der Ersten Bürgermeisterin Ulrike Hotz ist dann am Freitag, 1. August, um 20.30 Uhr. Danach tritt der Kabarettist Philipp Weber, ein Weggefährte des franz. K, auf. Herzstück des Festivals ist das Open Air vom 8. bis zum 10. August mit Fanfare Ciocarlia, Rasga Rasga, Patrice, Jaqee und einem Familiennachmittag unter anderem mit Clown Klikusch und dem Liedermacher Bernhard Haage. East Cameron Folkcore und Wallis Bird bilden am 14./15. August den Abschluss. Das vollständige Festival-Programm findet sich im Internet unter www.franzk.net

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22.07.2014, 12:00 Uhr

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