Verkehrslärm

Zum Thema Verkehrslärm erreichte uns eine Mail von Simon Kramer und Gemeinderat Martin Kramer aus Eutingen. Den Nachnamen teilen sich die Herren zufällig. Sie baten, unter anderem die folgende Frage an die Landtagskandidatinnen und -kandidaten zu richten: Die geplante Hochbrücke über die Horber Kernstadt soll den Verkehr in der Umgebung maßgeblich ändern und insbesondere die Menschen an bisherigen Hauptverkehrsstraßen von Verkehrslärm und Feinstaub entlasten. Wie beurteilen Sie diese Investition, und wie stehen Sie allgemein zum Thema „Lärmschutz“? Die Reihenfolge der Antworten rechts – in höchstens 280 Zeichen – entspricht dem Eingang der Mails.

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Wilfried Asprion (Grüne): Die Grünen haben immer – auch gegen andere – für die Hochbrücke gekämpft, und Verkehrsminister Herrmann hat dies ebenfalls immer unterstützt. Deshalb ist es gut, dass jetzt gebaut wird. Da Lärm krank macht, sind alle technisch möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um Lärm abzuhalten. Bild: Karl-Heinz Kuball
Dr. Uwe Hellstern (AfD): Lärmschutz ist wichtig. Permanenter Lärm kann in der Tat krank machen. Fernverkehr aus Ortsdurchfahrten herauszunehmen ist eine gute Sache. Die Hochbrücke wird auch Treibstoff und Wegezeiten sparen. Bei Lärmschutzwänden für Wohngebiete hinken wir anderen Landkreisen hinterher. Bild: Karl-Heinz Kuball
Niko Kulisch (Die Linke): Diese Investition ist für mich besser angelegt, als beispielsweise die Subventionierung von Elektroautos. Es ist richtig und wichtig, die Bewohner vor Lärm zu schützen und in diesem Fall auch den Verkehr von einer Hauptverkehrsstrecke im städtischen Gebiet zu entlasten. Privatbild
Dr. Timm Kern (FDP) Die Hochbrücke ist ein Meilenstein für die Horber Innenstadt und den Kreis. Es sind aber an vielen Ortsdurchfahrten weitere Lärmschutzmaßnahmen (Geschwindigkeitsbegrenzung, Flüsterasphalt, Steuerung von LKW-Verkehr) notwendig, um innerörtliche Entwicklung zu ermöglichen.Bild: Karl-Heinz Kuball
Katrin Schindele (CDU): Die Brücke wird viel Entlastung für den Verkehr in Horb bringen. Der Bau wurde politisch bereits vor Jahrzehnten vorangetrieben. – Ich möchte für die nächsten Jahre gestalten! Dazu gehört neben Straßen auch Lärmschutz für die Bürgerinnen und Bürger, die hier stark belastet sind. Bild: Karl-Heinz Kuball
Viviana Weschenmoser (SPD): Hurra, sie kommt! Eine riesige Chance für Horb, die noch weiterer Planung bedarf. Zum Beispiel muss geregelt werden, wie die Anbindung auf dem Hohenberg möglichst umwelt- und anwohnerfreundlich aussehen kann. Lärm macht krank! Deshalb sind Maßnahmen, diesen zu verhindern, stets zu begrüßen Bild: Karl-Heinz Kuball