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Badezimmerreinigung – Tipps, die Sie wahrscheinlich noch nicht kennen
Bild: flickr

Badezimmerreinigung – Tipps, die Sie wahrscheinlich noch nicht kennen

Im Sommer wird häufiger geduscht, im Winter wiederum öfter gebadet. Feucht ist es im Bad also immer, weshalb dieser Raum besonders anfällig für Schimmel und Schmutz ist. Aber was hilft am besten dagegen? Backpulver, Klarspüler oder doch die teuren Reinigungsmittel? Und mit welchen Putzutensilien geht es am schnellsten? Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie drei Problembereiche im Bad mit minimalem Aufwand sauberkriegen.

08.08.2017
  • Patrick Bertels

Blitzsaubere Badewanne

Am einst glänzenden Wasserhahn oder Duschkopf bildet sich aufgrund des ständigen Wasserdurchflusses schnell ein regelrechtes Kalkgestein, das auch den stärksten Putzschwamm an seine Grenzen bringt. Hier kommt der gute alte Essig ins Spiel, allerdings anders als gewohnt: Füllen Sie damit einen Frischhaltebeutel bis zur Hälfte, stülpen Sie ihn über den Hahn und befestigen Sie ihn mit einem Gummiband. Wie bei den anderen Tipps gilt: Lange einwirken lassen, am besten über Nacht! Warum Essig den Kalk löst wird hier nochmal ganz einfach erklärt.

Die geliebte Badewanne leidet unter der Unachtsamkeit ihrer Benutzer: Beim Rauslassen des Wassers entstehen Schmutzränder und Haartönungen können den Wannenboden verfärben, wenn man die Farbreste nicht sofort wegspült. Bei hartnäckig verschmutzten Kunststoffwannen helfen ein Allzweckreiniger und ein weicher Schwamm, der die Oberfläche nicht zerkratzt. Erscheint sie danach immer noch stumpf statt glänzend, können Sie zu einer teuren Polierpaste greifen – oder einfach Buttermilch verwenden (kein Scherz)!

Desinfizierte Dusche

Für das Duschbecken gilt dieselbe Vorgehensweise wie für die Badewanne, allerdings kommt noch das Problem der Fugen hinzu: Die Dichtungen aus elastischem Silikon sollen eigentlich wasserabweisend und pilzhemmend sein. Die Feuchtigkeit in der Luft kann aber an den Badezimmerfliesen kondensieren, wo sie dann nach unten läuft und in den Fugen hängen bleibt. Auf diesem idealen Nährboden entsteht nach einiger Zeit schwarzer Schimmel, der sich tief in das Material fressen kann. Das veranlasst viele dazu, das Silikon sofort zu erneuern. Wenn Sie folgende Methode ausprobieren, ist der Austausch aber vielleicht gar nicht nötig: Papiertücher zu dünnen Röllchen drehen, in die Fugen drücken und mit Chlorreiniger tränken – am besten mehrfach, da sich Chlor schnell verflüchtigt. Die Ränder und Kanten der Kabinentür sind ebenfalls häufig von Schimmel betroffen. Viele Verbraucher schwören diesbezüglich auf die einfache Reinigung von Drehtüren, andere bevorzugen Duschwände mit Schiebetüren. Beide Varianten sind in zahlreichen Ausführungen und sogar mit Nanotechnologie-Beschichtung erhältlich – derartig beschichtete Duschwände lassen sich besonders leicht reinigen. Und zwar nur mit klarem Wasser!

Duschwände aus Glas sehen leider nur unmittelbar nach dem Einbau gut aus. Um die hässlichen Wasserflecken loszuwerden, lohnt sich erneut ein Griff in den Küchenschrank: Etwas Salz in eine Schüssel geben, Essig darüber, bis sich das Salz damit vollgesogen hat. Dann eine Zitrone aufschneiden und eine Hälfte in die entstandene Masse tunken. Mit kräftigen, kreisförmigen Bewegungen lassen sich selbst hartnäckige Kalkrückstände entfernen. Dieser Trick wird auch für andere Reinigungsarbeiten empfohlen. Am besten ist es, nach jedem Duschgang die Duschwände mit einem Fensterwischer abzuziehen – so kann sich Kalk gar nicht erst bilden.

Toilette tipptopp

Die meisten Ratgeber empfehlen, den Klodeckel mit einem Schraubenzieher abzumontieren, um die Schüssel gründlich reinigen zu können. Das ist aber gar nicht unbedingt notwendig, denn das kleine Werkzeug kann auch anders benutzt werden: Stülpen Sie ein feuchtes Papiertuch über die Spitze, damit gelangen Sie auch in die kleinsten Ecken und Ritzen!

Zuletzt werden die Gebissreiniger-Tabs zweckentfremdet: Schon zwei davon reinigen das Innere der Schüssel komplett. Außerdem dringen sie ganz nach hinten, ins sogenannte Knie der Toilette vor, wo sich die meisten Mikroorganismen absetzen und von dort aus im restlichen Klo verbreiten. Wenn Sie dies mehrmals pro Woche machen, können Sie sich die Reinigung per Hand fast gänzlich sparen.

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08.08.2017, 10:49 Uhr

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