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Engelsgleicher Gesang

Junge Chöre begeisterten beim ersten Gastkonzert im Kurtheater mit 120 Kindern

Der Zauber der Weihnacht wurde im Kurtheater hörbar. Junge Chöre waren angekündigt, gekommen sind 120 Talente, die allesamt das Publikum mit ihrer Musik zum dritten Advent in weihnachtliche Stimmung versetzten.

14.12.2015
  • von Silvia Lorek

Freudenstadt. Unter dem Markenzeichen „Klassik im Kloster“ konzertierten zum ersten Mal gemeinsam bei einem Gastkonzert, der Nachwuchs-Chor der Aurelius Sängerknaben aus Calw und Kinderchor und Orchester des Helmholtz Gymnasiums aus Karlsruhe.

Eingeladen von Tourismusdirektor Michael Krause, moderierte die Ideengeberin und Initiatorin der Veranstaltungsreihe von „Klassik im Kloster“, Sabine Zoller aus Bad Herrenalb zum zehnjährigen Bestehen der Konzertserie ihr 30. Konzert in Freudenstadt. Zuerst betraten die Jüngsten, die zumeist im dritten Ausbildungsjahr bei Aurelius und in der vierten Grundschulklasse ihre Stimme ausbilden, die Bühne. Unter der Leitung von Andreas Kramer, auch Aurelianer und künstlerischer Leiter, der die jungen Sänger am Klavier begleitete, begann der erste Teil des Konzertes. Mit „Alle Jahre wieder“ und „Leise rieselt der Schnee“, brachten die Sängerknaben eindrucksvoll die kindliche Vorfreude auf das Weihnachtsfest zum Ausdruck. Berührend sangen die beiden Solisten Elia Heinrich und Silas Holzäpfel das Kyrie und Gloria aus der „Messe bréve“ von Léo Delibes mit ihrer besonderen Dynamik und meisterten auch die Höhen spielend. Innig und wunderschön auch das Agnus Dei.

Das Lied „Frieden für die Kinder dieser Welt“, haben die Aurelianer schon zu Ehren von Königin Silvia von Schweden gesungen und gehöre inzwischen zum Repertoire, so Zoller. Mit Weihnachts- und Hirtenliedern aus Spanien und Venezuela nahmen die jungen Sänger das Publikum mit auf die Reise und sangen wunderschön auf spanisch und deutsch und bekamen dafür großen Applaus.

Nach der Pause hatten Kinderchor und Schulorchester mit einigen Solisten des Helmholtz Gymnasiums Karlsruhe unter der künstlerischer Leitung von Waltraud Kutz, Margit Binder und Doris Dotzauer ihren großen Auftritt. Das Gymnasium ist eines der ersten in Baden-Württemberg mit Musikprofil, sowie Bläserklasse und seit 2015 eines von zweien für musikalisch Hochbegabte. Mit Engelsgesang, dem englischen „Hark! The Heralds Angels Sing“ für großes Orchester, wurde der zweite Teil des Konzertes feierlich eröffnet. Fast hätte man die Schneeflocken gespürt, so gefühlvoll wurde „Leise rieselt der Schnee“ vom Kinderchor und Orchester vorgetragen, bei dem auch die Harfe zum weihnachtlichen Klang beitrug.

Bei der Symphonie de Noel beeindruckten die Solisten mit Oboen und Querflöte und versetzten das Publikum musikalisch in die Zeit Ludwig des XV. von Frankreich. Einen friedvollen Charakter verströmte „I am the gentle light“ durch den zweistimmigen Kinderchor, die Solisten und das meisterlich spielende Orchester. Brillant und gefühlvoll präsentierten die Violinen-Solistinnen das „Weihnachtskonzert“ von Francesco Manfredini mit Orchesterbegleitung und ernteten immer Zwischenapplaus.

Die Sopran-Solistin Catalina Geyer wurde von Zoller kurz vorgestellt. Sie sei Schülerin des Helmholtz Gymnasiums, die schon früh Geige und Klavier gespielt und bereits als Fünfjährige im Kinderchor bei der Oper Carmen im Staatstheater Karlsruhe mitgesungen habe. Geyer sei Studentin im Precollege an der Musikhochschule Karlsruhe, singe im Kammerchor und habe zahlreiche Preise, auch auf Bundesebene in den Sparten Violine, Gesang und Duo gewonnen, erläuterte Zoller. Mit einer fantastischen Stimme, voller Anmut und mit warmem Timbre sang Catalina Geyer eine Passage bei „Panis angelicus“ von César Franck, für Sopran-Solo, Frauenchor und Orchester. Mit den beiden bekanntesten Stücken Sandmännchen und Abendsegen aus Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ zelebrierte Catalina Geyer als Sopranistin einfühlsam und charmant die Geschichte und zeigte ihr großes Können. Lange anhaltender Applaus belohnte die jungen Musiker, bevor alle gemeinsam „Oh du Fröhliche“ sangen.

Tourismusdirektor Michael Krause zeigte sich begeistert von der Premiere und dem großartigen Konzert der jungen Talente und dankte auch Sabine Zoller für ihr großes Engagement. Konditormeister Claus-Dieter Wetzel vom Café Pause hatten eigens für den Auftritt der Jungen Chöre einen „Lebkuchensängerknaben“ kreiert, den er den jungen Musikern überreichte.

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14.12.2015, 01:00 Uhr

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