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24.11.2015

Regisseur Detlev Buck liebt die Extreme. Führte sein letzter Film „Knallhart? unter die gewalttätigen Jugendgangs von Berlin-Neukölln, so geht die Reise diesmal in die idyllisch heile Welt des platten Landes. Sattgrüne Wiesen, wogendes Korn und rauschende Bächlein empfangen die zehnjährige Emma, als sie wie jede Sommerferien auf den kleinen Bauernhof ihrer herzensguten Oma (Katharina Thalbach) kommt.

Schnell sind wieder die Sympathie-Bande zu den liebenswerten Sonderlingen in der Nachbarschaft geknüpft. Nur der alte Bauer Klipperbusch ist inzwischen gestorben, und sein erbender Neffe, ein schmieriger Schnösel aus der Stadt, will dessen Land rücksichtslos in klingende Münze verwandeln. Die Stute Mississippi ist da nur im Weg und soll geschlachtet werden ? was Emma und ihre Freunde tunlichst zu verhindern trachten.

Die Verfilmung des Romans von Cornelia Funke schämt sich nicht ihres altmodischen Strickmusters. Mit augenzwinkernden Anleihen bei Altklassikern der Jugendliteratur (von Tom Sawyer bis Astrid Lindgren) wird das aus der modernen Zeit gefallene Landleben zum halb erträumten Kindheitsparadies veredelt. Allzu viel Heimeligkeit verscheucht ? typisch Buck ? eine Kompanie komischer Käuze. Der sommerlich leichte Groove der Inszenierung und der sanft ironische Tonfall mit vielen Anspielungen (für die Erwachsenen) machen „Mississippi? vollends zu einem kleinen Juwel des Familienfilms.

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Erstellt:
24. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
7. August 2009, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. August 2009, 12:00 Uhr

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