Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
GRINDHOUSE: DEATH PRROF
USA

Regie: Quentin Tarantino
Mit: Kurt Russell, Sydney Tamiia Poitier, Vanessa Ferlito, Jordan Ladd

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
24.11.2015
  • che

Kürzlich feierte Quentin Tarantino seinen 44. Geburtstag – erwachsen ist er deswegen noch lange nicht. Auch in seinem fünften langen Film spielt er mit Bauklötzchen sentimentaler Erinnerungen an seine Jugendzeit als manischer Konsument obskurer B-Movies. Diesmal hat er sich die mit Autoverfolgungsjagden und meist viel Oberweite gespickte Underground-Action der sechziger und siebziger Jahre vorgeknöpft – also alles zwischen Russ Meyers „Faster Pussycat! Kill! Kill!“ und Paul Bartels „Cannonball“.

Weil Tarantino dieses Zeug aber erst viel später in verratzten Hinterhofkinos sehen durfte, imitiert er deren schäbige Präsentationsform gleich mit: Statt Hollywood-Hochglanz gibt es ausgebleichte Farben, verkratzte Bilder und knisternden Ton. Das Interessanteste am Plot ist, dass er doppelt erzählt wird: jeweils geraten vier sexy Frauen ins Visier eines pockennarbigen Highway-Killers (klasse Comeback von Kurt „Klapperschlange“ Russell) – kraft unterschiedlicher Cleverness jedoch mit sehr ungleichen Konsequenzen.

Der Rest ist Quentin im Spielzeugland des Kinotrash mit seinen Jukebox-Kaschemmen, rallig heulenden Motoren und lüstern machenden Mädchenhintern. Irgendeinen Belang sucht man in diesem bunten Retro-Remix vergebens, und doch hat er die mitreißende Kraft eines großen Rock’n’Roll-Songs.

Ganz Old School, weiß Tarantino wie kaum ein anderer Hollywood-Regisseur noch, was Tempo und Timing sind. Nach wie vor ist er ein Meister witziger und oft herrlich verschrobener Dialogpassagen. Und im Gegensatz zum prätentiös ausfransenden „Kill Bill“ nimmt er sich diesmal nicht ernster, als es diesem vergnüglichen Kindskopf-Kintopp gut täte.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
27.03.2008

12:00 Uhr

Gorehound schrieb:

so ein langweiliger Sch...rottfilm Planet Terror ist tausendmal besser



18.10.2007

12:00 Uhr

Sonja schrieb:

Absolut exzellent, war schon dreimal drin, gehe noch ein 4. Mal rein.



06.10.2007

12:00 Uhr

darkwin80 schrieb:

schockierend, ermüdend und am schluss ganz witzig



30.09.2007

12:00 Uhr

error 404 schrieb:

liebe kommentatorin lilien, du hast nichts begriffen. death proof ist kein reiner männerfilm, sondern ein reiner frauenfilm. und was für einer. kicks ass, würde der ami sagen!



30.09.2007

12:00 Uhr

martin schrieb:

tiptop



<< < 1 2 3 > >> 

Kino Suche im Bereich
nach Begriff
Anzeige