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Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn

Wieder mal (Mathe-)Genie versus Wahnsinn. Ist dazu nicht schon alles gesagt?

Wieder mal (Mathe-)Genie versus Wahnsinn. Ist dazu nicht schon alles gesagt?

PROOF
USA

Regie: John Madden
Mit: Sir Anthony Hopkins, Gwyneth Paltrow, Jake Gyllenhaal

- ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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24.11.2015
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Acht Jahre nach dem Hit „Shakespeare in Love“ haben sich Regisseur John Madden und der inzwischen verglühte Star Gwyneth Paltrow wieder zusammengetan. Das Resultat ist in vieler Hinsicht das Gegenteil der spritzigen Kostümkomödie: ein etwas steif inszeniertes, inhaltlich schwermütiges Drama, das stolz wie Bolle seine Herkunft von der Theaterbühne (Autor: David Auburn) vor sich herträgt.

Paltrow spielt die Tochter eines genialen Matheprofessors, der die letzten Jahre vor seinem Tod in geistiger Verwirrung zugebracht hat. Die Frage ist, ob diese junge Frau von ihrem Vater nicht nur dessen Intelligenz, sondern auch die Geisteskrankheit geerbt hat. Harmlose Marotten geben zunächst nur geringen Grund zur Sorge. Doch das Problem eskaliert, als die Studentin im zweiten Semester einen brillanten Beweis, den man auf dem Schreibtisch des toten Profs findet, als ihre eigene Arbeit reklamiert.

In Rückblenden versucht der Film, das komplizierte Verhältnis zwischen Tochter und Vater (Anthony Hopkins) aufzudröseln. Die verhasste Schwester stößt hinzu, hinter deren spießiger Fassade sich hochneurotische Züge verbergen. Damit wäre genug Personal für ein explosives Familiendrama beisammen, doch der Film greift lieber nach den Sternen des Wahnsinns. Ist sie‘s oder ist sie‘s nicht – diese Frage führt aber filmisch und intellektuell ins Mittelmaß.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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24.05.2006

12:00 Uhr

isi schrieb:

pseudo+pseudo%pseudo=100 min verschwendete lebenszeit!



12.05.2006

12:00 Uhr

shecad schrieb:

Patchworkpseudointellektuellendrama ziemlich nah an der absoluten Bedeutungslosigkeit.



09.05.2006

12:00 Uhr

juju schrieb:

Es gibt einige Szenen, die wirklich berühren und in sich ist der Film wirklich stimmig- aber irgendwas fehlt doch...lohnt sich, wenn man Gwyneth Paltrow mal anders sehen will.



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