Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
DANNY THE DOG
Frankreich

Regie: Louis Leterrier
Mit: Jet Li, Morgan Freeman, Bob Hoskins

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating
Film bewerten
rating rating rating rating rating
24.11.2015

Von che

Ist der Mensch von Natur aus edel und gut? Oder gleicht er einem leeren Gefäß, in das sich jede beliebige Moral, auch die einer gefühllosen Kampf- und Killermaschine, füllen lässt? Die französisch-amerikanische Produktion neigt zunächst der zweiten These zu. Danny (Jet Li) wurde seit früher Kindheit in einem Kellerloch gefangen gehalten und von seinem Herrn zu einer Art Hund von Baskerville in Menschenhülle abgerichtet. Raus darf er nur, wenn der Boss mal wieder einen säumigen Schutzgeld-Schuldner zur Räson bringen muss.

Doch eines Tags geht Danny auf der Straße verloren und findet bei dem blinden Klavierstimmer Morgan Freeman und dessen Pflegetochter Unterschlupf. Und siehe da: In dieser friedvollen Umgebung erwachen in Danny die Mächte des Humanen und dank Mozart sogar des klassisch Humanistischen.

Es klingt nach einem recht altbackenen Märchen, was uns Regisseur Louis Leterrier hier auftischt. Und doch gewinnt sein Film ein eigentümliches Flair durch das kalkuliert klischeehafte Ausreizen der Gegensätze. Hier die grünstichig kühle Unterwelt mit Bob Hoskins als schmierig charmantem Teufelchen. Dort in warmen Brauntönen die wie aus einem alten Sidney-Poitier-Melodram herübergebeamte Fluchtburg der Rechtschaffenen. Und in der Mitte Kampfkunst-Star Jet Li, der hie nach Herzenslust den Pitbull und da mit hängendem Kopf das Schoßhündchen heraushängen lässt.

Das alles ist so hemmungslos überzeichnet, teilweise richtig schön trashig, dass sich die Rührseligkeit und die Keilereien und die anthropologischen Grundfragen in einem großen Tohuwabohu auflösen, das der Komödie letztlich näher steht als jedem der anderen angetippten Genres.

Zum Artikel

Erstellt:
24. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
7. August 2009, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. August 2009, 12:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
JETO 27.05.200512:00 Uhr

sehr schlecht und langweilig hätte sowas nicht erwartet von jet li das er so in einen film mitmacht

Manne 25.05.200512:00 Uhr

Lächerlich

Hanson 25.05.200512:00 Uhr

mmhh an leon kommt der film aufjedenfall niemals heran aber er ist tzrozdem nicht schlecht.
der film hat richtig gewalttätige szenen, die richtig gut gemacht sind und li hat nen richtig geilen kapfstil drauf. dennoch soll der film die gewalt nicht gut heissen und paar witzige und gefühlvoller scenen gibt es auch(aktion-drama).
auf der einen seite wird gewalt verherrlicht und auf der anderen seite zeigt der film, dass gewalt scheisse ist. das hat mich persönlich ein bissle irritiert.
man merk einfach, dat luc besson seinen senf dazu getan hat. schaut ihn euch an, es lohnt sich schon, denn er ist schon unterhaltsam.

Dae-Su 25.05.200512:00 Uhr

Langweilig. einer der schwächsten Jet-Li-Filme.

Jonas 20.05.200512:00 Uhr

gute mischung!!!super kampfszenen aber auch die story kommt dabei nicht zu kurz...manchmal sogar richtig lustige stellen^^
gefiel mir sehr!kann ich nur weiterempfehlen!

<< < 1 2 > >>