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Im Rennstall ist das Zebra los

Sentimentale Familienkomödie um ein Zebra, das ein Rennpferd sein möchte.

Sentimentale Familienkomödie um ein Zebra, das ein Rennpferd sein möchte.

RACING STRIPES
Südafrika

Regie: Frederik Du Chau
Mit: Bruce Greenwood,Hayden Panettiere,M. Emmet Walsh

- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015

Der Nachfolger des Mega-Blockbusters „Ice Age“ aus der Fox-Trickfilm-Factory führt in eine ausschließlich von Robotern bevölkerte Fantasiewelt, die der unseren verblüffend ähnelt. Na ja, ein paar Unterschiede gibt es schon. Die Babys bringt hier nicht der Storch, sondern der Postbote, und man muss sie zusammenstecken wie ein Ikea-Regal. Dafür haben sie praktischerweise einen Lautstärke-Regler an der Backe. Gelenkt wird dieses Reich von einem gütigen Großkapitalisten, der nach dem Motto „Bedarf geweckt, Bedarf gedeckt“ noch dem ärmsten Blechmann sein kleines Glück garantiert.

Doch dann ergreift ein von schierer Profitgier angestachelter Konkurrent (samt diabolischer Mutter) die Macht und fährt die Produktion günstiger Ersatzteile herunter, um seine Hochglanz-„Upgrades“ umso teurer an die betuchte Kundschaft verscherbeln zu können. Weniger wohlhabende Roboter landen über kurz oder lang in der Schrottpresse. Ein Schelm, wem da jener christdemokratische Jungpolitiker in den Sinn kommt, der vor einiger Zeit mit dem Gedanken glänzte, künstliche Hüftgelenke für Senioren seien eine durchaus überflüssige soziale Wohltat.

Wohin diese Debatte in der wirklichen Welt führt, weiß man noch nicht. In Robot City jedenfalls obsiegt vorerst das Gute. Zum Retter der sozialen Marktwirtschaft schwingt sich der gerade aus der Provinz angereiste Nachwuchstüftler Rodney auf, der mit Hilfe einer von Rostfraß und Shredder bedrohten Halbstarken-Gang dem Raffke das Handwerk legt.

Damit diese milde Kritik am Turbokapitalismus nicht etwa schlechte Laune verbreitet, trägt sie der Film in einem solchen Affenzahn vor, dass man als Zuschauer oft kaum hinterherkommt, die im Sekundentakt vorbeischwirrenden Pointen, Anspielungen und Mini-Parodien aufzuschnappen (vielleicht fanden ihn deswegen einige Kritiker „unlustig“). Zumal das grandios zwischen Zukunfts-Tech und frühindustrieller Schmieröl-Nostalgie changierende Design ebenfalls viel Aufmerksamkeit beansprucht.

Was bei dieser rasanten Achterbahnfahrt ein bisschen auf der Strecke bleibt, sind die Figuren, die trotz großem Einfallsreichtum in den Äußerlichkeiten nicht so recht menscheln wollen. Vielleicht ist das aber ganz gut so, denn das angetippte Vater-Sohn-Rührstück nach Nemo-Strickmuster ist der eindeutig schwächste Part in diesem ansonsten äußerst vergnüglichen Film.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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12.03.2005

12:00 Uhr

Hannah schrieb:

Dieser Film ist wirklich sehr suess, amuesant und witzig! Die Synchronsprechern sind wirklich eine sehr gut Wahl! Sowohl Guenther Jauch, als auch Jeanette Biedermann hoert man immer wieder gerne! Klasse Film, sehr zu empfehlen!



11.03.2005

12:00 Uhr

jo schrieb:

Ich finds lustig!



10.03.2005

12:00 Uhr

Daniel schrieb:

Ziemlich schwach in jeder Hinsicht.



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