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MY LIFE WITHOUT ME
Kanada/Spanien

Regie: Isabel Coixet
Mit: Sarah Polley, Amanda Plummer, Scott Speedman

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten
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24.11.2015

Ferkel kann es einfach nicht verstehen. Wieder einmal haben seine Freunde aus dem Hundertmorgenwald einen Plan ohne ihn ausgeheckt. Er scheint zu klein, um zu helfen, zu klein, um von seinen Freunden wahrgenommen zu werden. Traurig zieht er von dannen und fragt sich, ob er überhaupt jemandem etwas bedeutet?

Verfolgt von einem wild gewordenen Bienenschwarm retten sich Winnie Puuh, Tigger, I-Aaah und Rabbit in Ferkels Haus und stellen dort erschrocken fest, dass ihr kleiner Freund plötzlich verschwunden ist. Sie entdecken ein Bilderalbum, in dem Ferkel liebevoll all die wunderbaren gemeinsamen Erlebnisse festgehalten hat. Während sie durch das Album blättern und in Gedanken diese Geschichten noch einmal erleben, wird ihnen bewusst, welche wichtige Rolle Ferkel bei ihren Abenteuern gespielt hat und wie viel er ihnen bedeutet. Doch wo ist ihr kleiner rosa Freund? Können Winnie Puuh und die anderen alles wieder gutmachen?

Nach dem quirligen Tigger kommt nun Ferkel, Winnie Puuhs kleiner Freund, ganz groß raus! Denn im Mittelpunkt der Geschichte um Freundschaft und Zusammenhalt steht dieses Mal neben dem honigversessenen Bären das kleine Ferkel im rosafarbenen Strickpullover.

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Erstellt:
24. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
7. August 2009, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. August 2009, 12:00 Uhr

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13.10.200312:00 Uhr

Die Kritik von www.tagblatt.de wird dem Film leider nicht gerecht. Er ist - meiner Ansicht nach - ein kleines Meisterwerk: Die Geschichte eines Menschen, der erfährt, dass er bald sterben wird, ist kein neues Thema, sondern ein schon Dutzende Male behandeltes - aber meist mit unerträglichem Pathos und Herzschmerz. Nicht so hier. Die Protagonistin verzweifelt weder noch wird eine unglaubliche Heldin aus ihr - es gelingt ihr lediglich, auf eine leise, aber sehr tiefgreifende Art den letzten Rest Leben zu genießen und gleichzeitig ihre Umgebung behutsam auf ein gutes Leben nach ihrem Tod vorzubereiten - ohne ihnen auch nur ein Wort zu sagen. Der Stil des Filmes ist neutral, ohne distanziert zu sein - er wertet nicht, betont nicht einmal, er zeigt einfach nur und lässt die Geschichte für selbst sprechen, die einen dadurch um so tiefer berühren kann... wenn man es will.