Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Religulous

Die Beschränktheiten von evangelikalen und anderen Religions-Fundis in 100 langen Minuten.

Die Beschränktheiten von evangelikalen und anderen Religions-Fundis in 100 langen Minuten.

Religulous

© null 02:03 min

Dokumentarfilm
USA

Regie: Larry Cohen
Mit: Bill Maher, Jose Luis De Jesus Miranda, Jerry Cummings

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
23.11.2015
  • Dorothee Hermann

Erinnert sich noch jemand an „Borat“? Jetzt hat Derb-Regisseur Larry Charles wieder ein Roadmovie gedreht. Der US-Fernseh-Talker Bill Maher tourt darin zu den globalen Weihestätten und zu den Disneyländern des Religiösen, um deren Anhänger endlich als lächerlich, aber gefährlich zu entlarven. Denn laut Maher wirken sie tödlich destruktiv auf die globale Politik.

„Die Religion muss sterben, damit die Menschheit leben kann“, offenbart der Stakkato-Talker am Ende die eigene politische Botschaft. „Werdet erwachsen, oder geht unter!“ Maher will davor warnen, politische Entscheidungen Leuten zu überlassen, die New Yorker Hochhäuser sprengen oder in Nordirland Bomben werfen, als handelten sie allein aus Motiven des Glaubens (was schon auf die Kreuzritter des Mittelalters nicht zutraf).

An wen also richtet sich dieser Film bloß? Fanatikern jeder Couleur wird er sonstwo vorbeigehen. Wer Religion ohnehin gleichgültig gegenüber steht, den lassen diese plumpen Möchtegernpointen kalt. Der Streifen wirkt so aufgesetzt wie der Titel, der aus den englischen Adjektiven für „religiös“ und „lächerlich“ zusammengesetzt wurde.

Zudem krankt der Film von Anfang an einem Denkfehler. Maher nimmt die Bibel wörtlich, wie nur die verbohrteren Evangelikalen. „Wie können intelligente Menschen an eine sprechende Schlange glauben?“ Wohin das führt, bleibe eben nicht private Glaubenssache: „Auf einmal werden kleine Kinder gefickt und Menschen lebendig verbrannt, wirklich übler Scheiߓ.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 21.07.2009, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
13.06.2009

12:00 Uhr

Steve schrieb:

Dafür muss keiner ins Kino - ein wenig im Ländle umher gehen und den Pietismus in den Blick nehmen, ist ebenso erheiternd-erhellend wie dieser gelunge Streifen. Manchmal kommt er ein wenig billig und plump daher - das tun die Schwarzkittel auf der Kanzel aber doch auch, gell?



21.05.2009

12:00 Uhr

micha schrieb:

zu billig



09.05.2009

12:00 Uhr

felix schrieb:

Absolut sehenswert!
Ein Film, der durch clever formulierte Thesen zu provozieren versteht und den Betrachter förmlich zum Nachdenken zwingt.
Nebenbei unglaublich unterhaltend :-)



Kino Suche im Bereich
nach Begriff
Anzeige