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SHARK TALE
Trickfilm - USA

Regie: Bibo Bergeron, Victoria Jenson, Rob Letterman


- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015

Von che

Allenthalben wird dieser Trickfilm aus dem Hause Dreamworks als Nachklapp zu Pixars Blockbuster „Findet Nemo? gering geschätzt. Das ist ein bisschen ungerecht, denn abgesehen vom Unterwasser-Schauplatz haben die beiden Filme nicht viel gemeinsam. Im Grunde steht „A Sharks Tale? (so der Originaltitel) viel näher an „Shrek 2?, insofern die Geschichte (der ruhmsüchtige Underfish Oscar lügt sich zum heldenhaften Haikiller hoch) bloß ein Vorwand für ein Feuerwerk an Gags, Seitenhieben (natürlich auch gegen die Trickfilm-Konkurrenz) und popkulturellen Querverweisen ist.

So ist das bei „Nemo? noch von der Natur inspirierte Korallenriff hier das sanft überzeichnete Abbild einer modernen Großstadt mit gigantischen Reklametafeln und Sushishops. Die Figuren sind nach dem Bilde (und im Original mit den Stimmen) berühmter Stars beziehungsweise deren Paraderollen geschaffen. Lügenbold Osacr agiert so aufgeblasen und doch knuffig wie Will Smith in seinen HipHop-Videos. Sein böser Hai-Gegenspieler Don Lino karikiert Robert De Niros Mafiaparts bis ins leberfleckige Detail.

Wer sich allerdings mit solchen Anspielungen schwer tut, dem wird auch die zwischen echtem und ironischem Pathos Zickzack laufende Handlung nicht über die Runden helfen. Als Familienfilm ist „Große Haie ? kleine Fische? daher nur sehr bedingt zu empfehlen.

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Erstellt:
24. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
7. August 2009, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. August 2009, 12:00 Uhr

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speedy 14.11.200412:00 Uhr

der film ist fantastisch.

gido 29.10.200412:00 Uhr

Einfach Fischig

Boris Dollinger 22.10.200412:00 Uhr

Mit Finding Nemo lässt sich Shark Tale nur bedingt vergleichen. Neben dem Schauplatz Unterwasser verbindet beide Filme eigentlich nur dass sie zwar recht gut gelungen sind, ihr Potential aber nicht voll ausschöpfen. War es bei Nemo noch die starke Orientierung am Kinderpublikum, so hat Dreamworks Unterwasserspektakel vor allem das Problem, dass es sich zu sehr ins Detail und seine - teilweise gelungenen, teilweise eher bemühten - Anspielungen auf andere Filme und die Popkultur an sich verrennt, und dabei die Story und vor allem die Charaktere zu sehr vernachlässigt. So kommt das Ende des Films nicht nur sehr plötzlich, sondern auch sehr unausgegoren daher. Insgesamt bleiben die großen Haie und die kleinen Fische eine unterhaltsames und kurzweiliges Vergnügen für Liebhaber gelungener Animation und Filmzitatesammler, die sich auch von platteren Exemplaren dieser Spezies nicht abschrecken lassen. Die Klasse eines Shreks oder Antz erreicht Shark Tale aber bei weitem nicht.