Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
YI SA BUI LAI
Hongkong

Regie: Pang Ho-Cheung
Mit: Chapman To, Isabella Leong

- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating
Film bewerten
rating rating rating rating rating
23.11.2015

Von Dorothee Hermann

Inspektor Ma ist ein Polizist, der aus Verdächtigen Informationen mit der Bierflasche herausprügelt. Nicht dieser grobe Machismo lässt ihn interessant werden, sondern das rätselhafte Mädchen, das ihn verfolgt. Warum lässt sie sich von Ma Shing demütigen? Verbindet sie ein gemeinsames Geheimnis, oder will Cheung Bik-yan den Mann bloß für ihre eigenen Bedürfnisse instrumentalisieren? Weiß sie wirklich etwas über ihn, oder ist sie nur eine raffinierte Geschichtenerfinderin?

Als sie Ma Shing mit seiner Vergangenheit konfrontiert, kommt sie ihm ungewöhnlich nahe. Widerstrebend fühlt Shing sich zum ersten Mal verantwortlich für einen anderen Menschen. Regisseur Pang Ho-Cheung inszeniert die ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung sehr sorgfältig. Er hat jenes besondere Auge, dem jeder Gegenstand, jeder Blick kostbar wird. Ein zerfetzter Sessel, das schimmernde Halblicht in Shings Wohnung, die abblätternden Hausmauern der Straßenzüge, sogar die Huren, die Shing sich ins Haus bestellt ? alles scheint erfüllt von der Melancholie einer untergegangenen Zeit.

Mit seinen ungewöhnlichen Kameraeinstellungen dürfte dieser Film visuell eine der Entdeckungen des Festivals sein. Schauplatz ist das Macao der Übergangszeit, bevor es im Dezember 1999 von Portugal an China zurückgegeben wurde. Gedreht wurde vor zwei Jahren in Hongkong und in China

Zum Artikel

Erstellt:
23. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Juli 2009, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Juli 2009, 12:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.