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THE WHOLE TEN YARDS
USA

Regie: Howard Deutch
Mit: Bruce Willis,Matthew Perry,Amanda Peet

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten
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24.11.2015

So richtig erklärt wurde es einem noch nie, wieso viele der Dinge, die da die Augen und Herzen von Kinder erfreuen sollen, für die etwas älteren Mitbürger häufig an eine ästhetische Vorhölle erinnern. Dennoch liefern die Eltern brav ihre Kinder im Kino bei den Zeichentrickserien und Allmachts- und Slapstickphantasien, wie sie Kevin vor einem Kleinkindalter auf die Leinwand brachte, ab.

Anderes sieht man seltener. Schon deswegen wünscht man dem Arsenal-Verleih alles Glück für seinen Film. Als Gegengewicht. Umso mehr, weil die skandinavische Produktion nach den Büchern von Moni Brännström tatsächlich ein schöner, ein herzwarmer Film geworden ist.

Die Geschichte um den achtjährigen Tsatsiki, der sich von seinem heimischen Stockholm zu einem Treffen mit seinem Vater in Griechenland träumt, ist immer in der Wirklichkeit geerdet und gönnt sich dennoch auch sein Märchenglück.

Wem der Eierkuchen dabei manchmal ein wenig zu rührselig angerichtet ist, darf sich dann halt am nächsten Moment erfreuen, in dem Tsatsikis Mutter ein deftiges "Verpisst euch!" herausbrüllt.

Wünsche und Wirklichkeiten sind sorgsam ausbalanciert, die Dramaturgie ist so straff wie behutsam. Wie eine respektvolle Mischung aus der schwedischen Lust an der Fantasie mit der sozialen Präzision der tschechoslowakischen Kinderfilme.

Dass Tsatsiki zum Happy-End gleich mit zwei Vätern versorgt ist, gönnt man ihm auch schon deswegen, weil so gleich noch für die älteren Kinogucker eine Liebesgeschichte abfällt. Ein kinderfreundlicher Film. Das tut auch den Erwachsenen gut.

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Erstellt:
24. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
7. August 2009, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. August 2009, 12:00 Uhr

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Sebastian Selig 17.09.200412:00 Uhr

Heißer Anwärter auf den Film mit dem lieblosesten Kinoplakat aller Zeiten. Unmöglich, dass ich da rein gehe.

Funk 14.09.200412:00 Uhr

Albern! und das mit dem Töten von Menschen. Da wir so getan, als ob das ein ehernes Handwerk wäre. Pfui!

Boris Dollinger 14.09.200412:00 Uhr

Erstaunlich unlustiges Sequel zum ziemlich guten "Whole Nine Yards",das in der ersten halbe Stunde wirklich richtig schlecht ist und mit seinem Humor der Flacher als Holland ist wirklich keinen Lacher produziert. Der Humor bleibt zwar fast durchweg auf diesem Niveau, mit zunehmender Laufzeit wird das Ganze aber erträglicher, und 3-4 gute Gags finden sich dann tatsächlich noch im Film. Den Karrieren seiner Hauptdarsteller dürfte das Werk allerdings allgemein nicht sehr gut tun!

Cerebrus 13.09.200412:00 Uhr

Ich fand den Film sehr witzig.
Selten so viel gelacht.
Er ist besser als der erste Teil