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Mehmedi lässt Leverkusen hoffen

1:1 bei Bate Borissow wohl trotzdem zu wenig

Nach einem 1:1 in Weißrussland hat Bayer Leverkusen nur noch eine Minimalchance, ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen.

25.11.2015
  • DPA

Das war wohl zu wenig. Admir Mehmedi hat Bayer Leverkusen mit einem frechen Lupfertor die minimale Restchance auf den Einzug ins Achtelfinale der Champions League bewahrt. Der Schweizer traf gestern Abend in der 68. Minute zum erst in der zweiten Halbzeit verdienten 1:1 (0:1) des Werksclubs bei Bate Borissow. Doch das erste Aus seit 1999 in der Königsklasse schon vor Weihnachten ist für Bayer kaum noch zu vermeiden. "Es wäre beinahe der Worst Case eingetreten. Aber immerhin sind wir noch Dritter. Die erste Halbzeit haben wir einfach verschlafen", sagte Sportdirektor Rudi Völler.

Wie schwer die nächste Aufgabe wird, verdeutlichte das spätere 6:1 von Gruppensieger Barcelona gegen AS Rom. Fest stand sofort: Nur mit einem eigenen Sieg gegen den spanischen Titelverteidiger um Lionel Messi im letzten Gruppenspiel am 9. Dezember kann Bayer das Aus noch vermeiden.

Die Weißrussen waren vor 12 601 Zuschauern bereits nach 68 Sekunden in Führung gegangen. Dem Schuss von Michael Gordeichuk waren mehrere Defensivfehler vorausgegangen. Kapital war der Lapsus von Torwart Bernd Leno, dem der Ball durch Hände und Beine flutschte - bereits sein dritter dicker Fehler in dieser Saison. "Das haben wir ganz schlecht gemacht. In der ersten Halbzeit hatten wir kein Tempo, keinen Elan, keine Bewegung. Wir waren extrem statisch", kritisierte Christoph Kramer den Auftritt.

Sehenswert war dann der Ausgleich. Hakan Calhanoglu bugsierte den Ball in den Strafraum. Mehmedi zögerte nicht und lupfte das Spielgerät sehenswert direkt aus der Luft ins lange Toreck.

Heute kämpft auch Borussia Mönchengladbach darum, im europäischen Wettbewerb zu überwintern. Um das Ziel zu erreichen, darf der Bundesligist in der Champions League gegen den FC Sevilla nicht verlieren (Anpfiff: 20.45/ZDF und Sky) . "Wir werden alles in die Waagschale werfen, um das Spiel zu gewinnen", sagte VfL-Trainer André Schubert vor der Partie. Gladbach kann das Achtelfinale der Königsklasse nicht mehr erreichen, doch Platz drei und die Qualifikation für die Europa League ist für den Tabellenletzten der Gruppe D noch möglich. Nach vier Spielen warten die "Fohlen" noch auf ihren ersten Sieg im wichtigsten europäischen Club-Wettbewerb.

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25.11.2015, 08:30 Uhr | geändert: 25.11.2015, 06:01 Uhr

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