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Andreas Wank und das
gute Omen
Für Andreas Wank ist die Tournee-Teilnahme nicht selbstverständlich. Foto: Eibner
Skispringen

Andreas Wank und das gute Omen

Der Wahl-Hinterzartener muss schwer um den Anschluss an das Weltcup-Team kämpfen.

02.01.2017
  • MANUELA HARANT

Garmisch-Partenkirchen. Irgendwie klingt es höchst ungerecht: Andreas Wank hätte bei der Tournee mindestens viertbester Deutscher werden müssen, um auch künftig zum sechsköpfigen Weltcup-Team zu gehören, das die Springen in Innsbruck und Bischofshofen bestreiten darf. Aber es ist die Skisprung-Realität von einem Team-Olympiasieger, der die Erwartungen des Bundestrainers zu oft enttäuscht hat. Es ist genau ein Jahr her, da gehörte Wank als Tournee-19. noch fest zum geschlossen starken DSV-Team um Vorspringer Severin Freund. Doch über den Sommer verlor der 28-Jährige wiederholt den Anschluss und gehörte in Oberstdorf (20.) und Garmisch (26.) nur noch zur so genannten nationalen Gruppe, also die Extra-Starter des Gastgeberlandes Deutschland.

Dabei ist Andreas Wank einer, der mehr als andere ins Skispringen investiert hat. Im Alter von zehn Jahren zog er aus seiner Heimat Sachsen-Anhalt ins thüringische Oberhof und mit 22 schließlich in den Hochschwarzwald. „Es war selbstverständlich, dass man dort hinzieht, wo man die besten Gegebenheiten hat. Und das ist für mich Hinterzarten auch heute noch“, sagt Wank.

Belohnt wurde der Sportsoldat dem Team-Olympiasieg von Sotschi 2014, dem absoluten Höhepunkt seiner Karriere, von dem er auch heute noch zehrt – besonders, wenn es mal wieder nicht so gut läuft. „Jetzt ist wieder so ein Jahr, in dem ich nicht so gut springe, aber ich versuche es als gutes Omen zu sehen“, erklärt Wank. „Das Jahr vor Sotschi war auch eins meiner schlechtesten.“

Deshalb geht für Wank die Welt nicht unter, wenn er gestern vom Bundestrainer nicht fürs Innsbruck-Team berücksichtigt wurde. Er weiß, dass er noch viele Chancen hat. Und das vorolympische Jahr hat gerade erst angefangen. mha

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02.01.2017, 06:00 Uhr

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