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Uhlandschule

Ausverkauf in der Wannweiler Hauptschule

Nach der Stilllegung Im Jahr 2012 wird am Freitag das Inventar der einstigen Haupt- und späteren Werkrealschule öffentlich im Physiksaal versteigert.

20.04.2017
  • Matthias Reichert

Ein Motor mit Generator, ein alter Geigerzähler (Bilder) – nur zwei Beispiele für die insgesamt gut 300 Gegenstände aus vergangenen Hauptschulzeiten warten im Physiksaal der Wannweiler Uhlandschule auf Käufer.

Die Wannweiler Hauptschule war schon 2010 Geschichte. Damals richteten die Gemeinden Kirchentellinsfurt, Kusterdingen und Wannweil eine gemeinsame Werkrealschule ein (wir berichteten). Doch zwei Jahre später, im Herbst 2012, wurden die Standorte in Wannweil und Kusterdingen geschlossen. Zuletzt hatten nur noch elf Werkrealschüler die Uhlandschule besucht, die nun eine reine Grundschule wurde.

Seither stehen die Wannweiler Vorbereitungsräume für Physik und Chemie leer. Die Gemeinde will dort jetzt ein neues Arbeitszimmer für die Schulzozialarbeiterin Andrea Daniel einrichten, der zweite Saal soll künftig als Kopierraum genutzt werden.

Nun wird mit der Versteigerung des restlichen Inventars ein Schlussstrich unter die Geschichte der Wannweiler Hauptschule gezogen. Die Gemeinde lädt zur öffentlichen Versteigerung am Freitag, 21. April. Interessierte haben ab 17 Uhr die Gelegenheit, die im Physiksaal aufgebauten Dinge zu inspizieren. Um 17.30 Uhr wird Bürgermeisterin Anette Rösch als Auktionatorin die öffentliche Versteigerung eröffnen.

In den vergangenen Wochen haben der ehemalige Konrektor Peter Welsch, Sportlehrer Klaus Brenzel und Hausmeister Richard Kast mit Hauptamtsleiter Volker Steinmaier das ausrangierte Inventar im Physiksaal aufgebaut. Nun stapeln sich auf den Tischen Spannungsmessgeräte aller Art, geographische Landkarten, Schaukästen für Mineralogie und Geologie, Experimentierkästen für Physik und Chemie und vieles mehr. Zudem finden sich alte Karten und zahlreiche Zelte im Versteigerungsraum. „Vor rund 20 Jahren habe ich damit mit meinen Schülern noch Ausflüge gemacht“ erinnert sich Brenzel.

Für Bürgermeisterin Rösch und die Gemeinde ist es eine echte Premiere, Inventar einer Schule unter den Hammer zu bringen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Das ist natürlich etwas anderes als eine Haushaltsauflösung“, so Rösch.

„Nostalgie schwingt schon mit“, gestehen der frühere Rektor Heinz Bauer und der ehemalige Konrektor Peter Welsch, die zur Versteigerung am Freitag wieder in die Schule kommen. Und auch das SWR-Fernsehen hat sich angekündigt.

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20.04.2017, 01:00 Uhr

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