Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

VfB Stuttgart

Blick nach ganz oben

Fünfter Heimsieg in Serie am Montag gegen Nürnberg? Trainer Wolf denkt bei der Mission Wiederaufstieg an Verstärkungen im Winter.

26.11.2016

Von WOLFGANG SCHEERER

Einst Stürmer in der zweiten Nürnberger Mannschaft, jetzt Trainer beim Zweitligisten VfB Stuttgart: Hannes Wolf. Foto: Eibner

Welche Serie hält? Nach drei Siegen hat der VfB zuletzt 1:1 bei Union Berlin gespielt, der 1. FC Nürnberg ist sogar seit sieben Zweitliga-Partien ungeschlagen. In der Stuttgarter Arena stehen sich beide Mannschaften am Montag (20.15 Uhr/Sport 1) gegenüber – und damit auch die beiden besten Torjäger der Spielklasse. Club-Stürmer Guido Burgstaller führt mit elf Treffern die Liste an, der Stuttgarter Simon Terodde hat wie Domi Kumbela von Tabellenführer Eintracht Braunschweig acht Tore erzielt. Bei Terodde waren es allein sechs in den letzten drei Spielen und insgesamt schon vier per Kopf (Liga-Bestwert).

Apropos Tabellenspitze nach 13 Spieltagen: Der VfB (26 Punkte) hat die Top-Position im Fernduell mit den Braunschweigern (27) weiter im Visier, die große Chance bei der Berlin-Reise aber nicht genutzt, als die Eintracht nach dem 1:1 in Bochum angreifbar war. Nun hat Braunschweig morgen Heimspiel gegen 1860 München. VfB-Trainer Hannes Wolf und seine Profis können alle Ergebnisse in Ruhe verfolgen. Die Löwen sind nach dem Trainerwechsel schwerer auszurechnen als Nürnberg mit dem überragenden Österreicher Burgstaller. Der 1. FC Nürnberg, aktuell im Zweitliga-Mittelfeld, ist für Hannes Wolf, 35, persönlich ein besonderer Gegner. Klaus Augenthaler hatte ihn als jungen Stürmer 2002 für die zweite Mannschaft des Clubs verpflichtet. Wolf brachte es zwar auf 37 Spiele (11 Tore), erkrankte aber an Pfeifferschem Drüsenfieber und verließ die Franken bereits 2004 wieder. Seit einem halben Jahr ist dort der gebürtige Nürtinger Alois Schwartz, 49, Trainer. Der einstige Mittelfeldmann der Stuttgarter Kickers schätzt das Spiel am Montag als schwierig ein: „Hannover und der VfB sind die Kandidaten für die Plätze ganz oben. Der Erfolg der Stuttgarter überrascht mich nicht. Sie haben einen riesigen Kader.“

Großkreutz ist zurück

Nach seiner Gelbsperre ist Rechtsverteidiger Kevin Großkreutz wieder dabei, Mittelfeldspieler Hajime Hosogai nach seinem Zehenbruch wieder fit. Noch nicht so weit sind der ehemalige FCN-Stürmer Daniel Ginczek und der vom FC Augsburg gekommene Mittelfeldspieler Tobias Werner. Mit Blick auf die Mission Wiederaufstieg denkt Trainer Wolf bereits über Verstärkungen in der Winterpause nach und schließt sich damit Sportvorstand Jan Schindelmeiser an: „Mal schauen, was zu machen ist.“ Zunächst geht es aber um den fünften Heimsieg in Serie. Wolf augenzwinkernd: „Ich will gewinnen – egal ob sonntags, 13.30 Uhr, oder montags um 20.15 Uhr.“

Zum Artikel

Erstellt:
26. November 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
26. November 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. November 2016, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen