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Das Neue Haus stellt morgen im Sudhaus seine erste Platte vor
Vier Charaktere, ein anregender Sound: Das Neue Haus. Von links: Ja4, Dr. Halunke, Jamira, Sir One. Bild: promo
Entspannte Grundatmosphäre

Das Neue Haus stellt morgen im Sudhaus seine erste Platte vor

Vor drei Jahren gewann die junge Tübinger Band Das Neue Haus den Regio-Song-Contest im Sudhaus – samt Plattenaufnahmen. Das Resultat wird morgen bei einer Release-Party im Sudhaus vorgestellt.

26.11.2015

Tübingen. Es hat lange gedauert – jetzt ist die erste Platte des Tübinger Quartetts Das Neue Haus fertig. Die zehn Stücke auf „DNH Album 2015“ gehen in Richtung World-Beat, Dubstep, HipHop. Die Band nennt es Elektroriental TübHop. Auf einem Fundament aus elektronisch erzeugten Rhythmen, ersteht ein Gemisch aus europäischen, südamerikanischen, vor allem aber orientalischen Musikeinflüssen. Das ganze mündet in einer sowie einer sehr entspannten Grundatmosphäre.

Auf manchen der Stücke ist der Beat recht weit vorn, direkt, trocken produziert. Dadurch wirkt der Sound härter, eckiger, als man es von der Band live gewohnt ist. Das Neue Haus ist nämlich eine Band, die es vermag, den Hörer in einen leichten, transparenten Klang zu hüllen. Und den gibt es reichlich auf dem Erstlingswerk der Band.

Es beginnt mit dem Intro zum Instrumental „Strahlen“, das Sir One auf dem Doudouk spielt, einer armenischen Flöte. Dann setzt der von Dr. Halunke tanzbar gehaltene Beat ein. Ja4 legt dem ganzen eine enorm leichtfüßige Gitarren-Girlande um, so dass sich ein enorm luftiger Sound entwickelt. Ein anderes Instrumental, „Ali Baba“ wäre mit seinem Gemisch aus Techno und Trance eigentlich der perfekte Soundtrack für die „Space Night“. „Cumbia“, mit trickreichem Beat ausgestattet, wird, wie einige andere Stücke, die noch kommen, von den orientalischen Instrumenten Sir Ones geprägt, der hier auch singt. „Ska vi gå“ hat einen schwedischen Text. Hier singt Violinistin Jamira und man denkt erstmals an Morcheeba.

Man hört, wie gut der Band die Zeit im Studio getan hat. Beim oft wohligen Lead- und Backinggesang einerseits, andererseits über die vielen kleinen Tricks, die im Studio hinzugefügt wurden. So entstand ein vielschichtiger, niemals langweiliger Sound, etwa bei „Nevermind“. Ihr vielleicht typischstes Stück, das über neun Minuten lange „Lichter“, stellte die Band ans Ende der CD. Das Verhältnis zwischen Beat, Oriental Lounge, Beat und leichten Flamenco-Einsprengseln ist hier vorzüglich ausbalanciert. Michael Sturm

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26.11.2015, 01:00 Uhr

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