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Der Minister jagt im Schönbuch
Symbolbild: Sandor Kacso - Fotolia
Kreis Tübingen

Der Minister jagt im Schönbuch

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz lässt unter Minister Peter Hauk (CDU) eine von seinem Vorgänger Alexander Bonde (Grüne) ausgesetzte Tradition wieder aufleben – Gästejagden im Staatsforst Schönbuch.

08.12.2016
  • nf

Auf Einladung der Landesforstverwaltung und des Ministeriums, begleitet vom studierten Forstwissenschaftler sowie Freizeitjäger Hauk, streifen am Donnerstag etwa 30 „Kunden und Partner“, so eine Ministeriumssprecherin, von Forst BW zur Drückjagd durch den Staatswald. Begleitet werden sie von schätzungsweise 20 Treibern mit ihren Hunden, von Metzgern und einem Tierarzt. Im Ministerium will man vom aus Königszeiten stammenden Begriff „Staatsjagd“ nichts wissen und betont, dass die Teilnehmer der Gästejagd für die entstehenden Unkosten selber aufkommen und sich dem Schönbuch-Bejagungskonzept entsprechend verhalten.

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08.12.2016, 01:00 Uhr

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08.12.2016

13:49 Uhr

wildschutz schrieb:

Angesichts der Vogelgrippe doch erstaunlich das es völlig egal ist das gerade Jagdhunde frei rumlaufen können und weiter den Virus verbreiten dürfen. Während anderswo bis zu 30.000 € Strafe auf das Frei laufen lassen eines Hundes stehen.
Das der Klüngel sich über alles hinwegsetzen darf ist nicht neu. Allein schon die Tatsache das die Landesregierung ein blutiges Hobby begünstigt ist ein Skandal. Wieso schaffen sie die Korruptionsbekämpfungsbehörde nicht ab. Ist gerade in Baden Württemberg angesichts solcher Zustände völlig überflüssig. Wenn woanders Veterinäramter wegsehen wenn Tiere gequält werden ist es nicht verwunderlich wenn man auch Tierquälerei im Wald zuläßt. Die Tiere fahren bei der kalten Witterung auf Sparflamme und ein Ministerium hetzt es noch durch den Wald?
Und hört auf mit dem Schwachsinn es wird nur aus dem Wald gedrückt. Sobald die ersten Schüsse fallen sind alle Tiere in Panik und rennen um ihr Leben. Jeder sollte einmal eine Drückjagd beobachten.



08.12.2016

12:30 Uhr

Sislina schrieb:

Ein Schelm wer Böses dabei denkt... Kunden und Partner... da wird also in aller Öffentlichkeit geklüngelt ... vor aller Augen quasi... Lobbyisten scheinen überall Einzug zu halten ... oder...kleine Geschenke erhalten die Freundschaft? Jagd ist in der Öffentlichkeit mittlerweile nicht mehr gut angesehen und auch ein Minister sollte sich überlegen, ob es gut ist sich zu Tierquälerei und fragwürdigem Verhalten unser ALLER Natur gegenüber zu bekennen.... TierLIEBE und Fürsorge kommt besser rüber als Tierhetze, Quälerei und "Partnergeklüngel" ....



 

 

 
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