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Dorfverbindung, extrabreit
Thomas Hölsch, Hans-Erich Messner und Joachim Walter (von links) testen die neue Radbrücke.Bild: Freese
Radwege

Dorfverbindung, extrabreit

Zwischen Dußlingen und Gomaringen gibt es jetzt eine gut ausgebaute Strecke für Pendler, Schüler und Touristen.

09.12.2016
  • eik

Der neue Radweg zwischen Dußlingen und Gomaringen ist fertig. Auf einer Strecke von 800 Metern führt er entlang der so genannten K6901 (der Verlängerung des Dußlinger Staffelwegs) von der B27-Unterführung bis zur Mühle an der Wiesaz, also der Tübinger Straße in Gomaringen. Der Weg hat mit 2,50 Meter eine bequeme Breite und kostet den Landkreis knapp 400000 Euro – von denen allerdings rund 130000 Euro über die Förderung der Landesregierung wieder reinkommen.

Allein knapp 130000 Euro hat die Aluminiumbrücke über die Wiesaz an der Tübinger Straße gekostet. Die ist mit 14,50 Meter ein wenig länger als nötig – um die Ökologie am Bach nicht zu stören, wie der Tübinger Bau-Ingenieur Walter Germey berichtet, der den kompletten Weg geplant hat.

Bislang haben Radfahrer auf dieser Strecke auf der normalen Fahrbahn radeln müssen – wenn sie sich das angesichts des Verkehrs dort überhaupt zugetraut haben. Den (gegenwärtigen und künftigen) Radverkehr dort hat der Landkreis in Absprache mit der Gemeinde Dußlingen als so erheblich eingeschätzt, dass der neuen Verbindung die „Dringlichkeitsstufe 1“ im Radverkehrskonzept verliehen wurde. Weitere Kriterien dabei waren etwa, ob ein Lückenschluss im Radwegenetz vorliegt oder ob vorhandene Ausweichmöglichkeiten die Priorität etwas herabsetzen.

Bürgermeister Thomas Hölsch ist überzeugt, dass die Investition des Landkreises hier etwas bringt: „Schon früh morgens ist hier eine beachtliche Zahl von Radfahrern unterwegs“, so Hölsch. „Für die wird das Leben jetzt ein wenig unkomplizierter.“ Gemeinsam mit Landrat Joachim Walter und dem Ersten Landesbeamten Hans-Erich Messner fuhr Hölsch gestern die ersten Meter auf der neuen Strecke (siehe Bild). Walter bemerkte, dass der frische Asphalt nur ein Teil des neuen Radwegekonzepts im Landkreis ist. Weitere Bauten finden sich bei Nellingsheim, Baisingen und Richtung Mötzingen. Derzeit arbeitet der Landkreis an einem Plan, Rad, Bus und Bahn besser zu vernetzen. „Das soll vor allem Schülern und Berufspendlern etwas bringen, aber auch für Touristen da sein“, so Walter.

In Dußlingen selbst plant die Gemeinde, den jetzt eröffneten Radweg nicht nur – wie geschehen – mit dem Dorfkern im Norden zu verbinden, sondern auch eine Tangente in den Dußlinger Osten herzustellen.

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09.12.2016, 01:00 Uhr

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