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Fußball

Einmal Löwe, immer Löwe

21.12.2016
  • HELMUT SCHNEIDER

München. Vor zwölf Jahren ist 1860 München aus der Bundesliga abgestiegen. Die jüngeren Fußballkundigen werden nicht wissen, dass dieser Klub mal einer der ganz Großen in Deutschland war. Die Älteren wissen: Er ist es immer noch. Nur lässt die anhaltende sportliche Erfolgslosigkeit seither den Fans wenig Gelegenheit, ihre Begeisterung für die „Löwen“ richtig auszuleben.

Seit dem Abstieg haben die Sechziger 20 Trainer verschlissen, die Namen der Präsidenten können auch die Eingefleischten nicht so unfallfrei aufzählen wie die Aufstellung der Meistermannschaft aus dem Jahr 1966.

Das Chaos ist bei 1860 neben der Erfolgslosigkeit die einzige Konstante. Der leidgeprüfte Fan tröstet sich, dass es bei „Münchens großer Liebe“ (Eigenwerbung) wenigstens nicht so langweilig zugeht wie beim ungleich größeren Stadtrivalen. Im Übrigen gilt das Glaubensbekenntnis „Einmal Löwe, immer Löwe“.

Das hat jetzt der neue Trainer, der portugiesische Meistermacher Vitor Pereira, nicht umsonst als erstes in seinen deutschen Wortschatz übernommen. Mit ihm setzt 1860-Geldgeber Hasan Ismaik auf die große Lösung. Zu ihr zählen neben dem Erstliga-Salär des Trainers auch weitere Millionen-Investitionen. Die Fans sind bescheidener geworden. Unter der großen Lösung verstehen sie aktuell wieder mal den Nicht-Abstieg in Liga drei. „Einmal Löwe, immer Löwe“ halt.

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21.12.2016, 06:00 Uhr

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