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Energie sparen im Fertighaus
Moderne Fertighäuser eignen sich auch für ein energieeffizientes Leben. (Quelle: hans-juergenamend0 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)
Wie bekomme ich das hin?

Energie sparen im Fertighaus

Der Bau eines Eigenheims ist für die meisten Menschen ein einschneidendes Erlebnis. Schließlich soll das neue Zuhause über einen besonders langen Zeitraum nicht nur ein Dach über dem Kopf bieten, sondern auch das Leben im Allgemeinen so angenehm wie möglich machen. Für Interessenten, die mit dem Bau eines Fertighauses liebäugeln, spielt schon bei der Auswahl der spätere Energieverbrauch eine wichtige Rolle. Doch nicht nur das, denn auch im Alltagsleben sollte ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Verbrauch von Strom und Gas eine Selbstverständlichkeit sein.

25.04.2016
  • Markus Müller

Schon bei der Auswahl auf Energieverbrauch achten

 

Die Vielzahl der Fertighäuser, die es heute am Markt zu finden gibt, ist kaum mehr überschaubar. So sind hier nebst der klassischen Haustypen inzwischen auch Holzhäuser zu finden, die sich laut Zuhause.de schon bei der Fertigung als klimaschonend erweisen. Letztlich sollte die Wahl des eigenen Fertighauses sich nicht nur nach optischen Merkmalen richten. Wer besonderen Wert auf Energieeffizienz legt, entscheidet sich im besten Fall für Häuser, die dieses Konzept schon von Grund auf unterstützen. Solche Häuser weisen nicht nur eine verbesserte Wärmedämmung auf, sondern können auch durch zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie Solaranlagen und

energiesparenden Heizungsanlagen ergänzt werden.

 

Die Vorteile eines Fertighauses liegen dabei auf der Hand. Der Bau geht in der Regel deutlich schneller vonstatten als bei Massivhäusern, die noch Stein auf Stein gebaut werden. Zudem erhält der Kunde schon vorab ein sehr genaues Bild von seinem späteren Zuhause und kann dennoch individuellen Einfluss auf dessen finale Gestaltung nehmen. Ein energiesparendes Fertighaus ist dabei in der Lage, den Verbrauch von Heizenergie besonders effektiv zu senken. Durch eine gute Wärmedämmung und den Einsatz entsprechender Fenster und Türen muss dann weit weniger intensiv geheizt werden als in Häusern ohne energieeffizienten Charakter.

 

Den alltäglichen Energieverbrauch im Blick

 

Ist die Wahl für einen Haustyp getroffen wurden und steht das Haus nach seiner Fertigstellung zum Bezug bereit, sollten Besitzer sich von Beginn an mit einem verantwortungsbewussten Energieverbrauch auseinandersetzen. Betroffen sind hiervon besonders die Bereiche der Heizenergie und des Stromverbrauchs. Was die Heizenergie betrifft, so sollten die Räumlichkeiten eines Hauses nicht übermäßig beheizt werden. Mit modernen Brennwertanlagen, die die Außentemperatur bei der Erzeugung von Heizwärme einbeziehen, wird schon an der Basis für eine Senkung des Energieverbrauchs gesorgt. Der Vorteil: Sowohl Strom als auch Gas oder andere Heizmaterialien werden hierdurch gespart.

 

Eine weitere Möglichkeit ist das Anbringen intelligenter Heizungsthermostate, die die Temperatur in Innenräumen überwachen und anhand dieser Werte über den Betrieb einzelner Heizkörper entscheiden. Ein solches Thermostat kann vom Besitzer vorab so eingestellt werden, dass das Beheizen eines Raumes in Bezug auf den zeitlichen Rahmen als auch auf die Raumtemperatur erfolgt. In Räumlichkeiten wie dem Schlafzimmer sind hierbei stets niedrigere Raumtemperaturen zu empfehlen. Wer hier zu stark heizt, senkt nicht nur die eigene Schlafqualität, sondern steigert zeitgleich auch den Energieverbrauch.

 

Zusätzlich sollten Heizkörper nur dann betrieben werden, wenn in einem Raum gerade nicht gelüftet wird. Da die erzeugte Wärme sonst durch das Fenster ins Freie entweichen würde, müsste der Heizkörper nach dem Lüften erneut von vorne beginnen. Räume, die nur sporadisch genutzt werden, sollten ebenfalls gleichermaßen sparsam beheizt werden. Dies gilt beispielsweise für Abstellkammern, Büros oder auch das Badezimmer.

 

Weitere Maßnahmen zum effektiven Energiesparen in den eigenen vier Wänden sind der Einsatz moderner Energiesparleuchten und das Ausschalten des Lichts, wenn es gerade nicht benötigt wird. Alle Haushaltsgeräte sollten so ausgewählt werden, dass sie schon durch ihre Energieeffizienzklasse am Sparen beteiligt sind. Geräte wie TV, Stereoanlage oder auch Computer sollten nicht etwa im Standby-Modus auf ihren Einsatz warten, sondern stets vollständig ausgeschaltet werden. So verhindern die Besitzer den schleichenden Verbrauch von Strom, selbst wenn die betreffenden Geräte gerade nicht genutzt werden.

 

Anbieter clever wählen

 

Alle Bemühungen rund um das Sparen von Energie tragen nur dann die erwarteten Früchte, wenn auch der richtige Energieversorger ausgewählt wird. Diese Aufgabe nehmen Hausbesitzer in der Regel schon vor dem Einzug in das neue Zuhause in Angriff. Entscheidend bei der Auswahl des passenden Energieversorgers sind vor allen Dingen die geltenden Konditionen. Da die Anzahl der Strom- und Gasversorger heute vergleichsweise groß ist, fällt der Überblick nicht immer leicht. Es lohnt sich daher, schon frühzeitig mit einem Vergleich der zur Verfügung stehenden Anbieter zu beginnen. Sich für ein möglichst günstiges Angebot zu entscheiden, kann dann dabei helfen, die eigenen Energiekosten nachhaltig zu senken. Einen Einblick in die aktuellen Gaspreise und Konditionen der Versorger finden Interessierte hier.

 

Energie sparen im Fertighaus
Energieversorger vergleichen Kunden am besten über das Internet. ()
Die erstmalige Entscheidung für einen Versorger muss jedoch nicht zwangsweise für die kommenden Jahre gelten. So kann es sein, dass der eigene Gasversorger seine Preise schon im nächsten Jahr deutlich erhöht. Am geschlossenen Vertrag festzuhalten, würde für den Kunden die Inkaufnahme steigender Energiekosten bedeuten. Es ist daher wichtig, dass sich Hausbesitzer die aktuelle Entwicklung in regelmäßigen Abständen betrachten und ihr Ausgaben gegebenenfalls durch einen Anbieterwechsel auf einem niedrigen Niveau halten.

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25.04.2016, 09:44 Uhr

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