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FC Bayern unter Druck
Robert Lewandowski zeigt es: Hier geht es Richtung Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga. Bei den letzten vier Pflichtspielen des Jahres will der Stürmer des FC Bayern München vier Siege feiern. Foto: dpa
Fußball

FC Bayern unter Druck

Trainer Ancelotti wertet das Spiel in Mainz als eine „große Möglichkeit“ bei der Jagd auf Spitzenreiter Leipzig. Robert Lewandowski fordert Siegesserie bis Jahresende.

02.12.2016
  • DPA

München. Dieses Mal kann der FC Bayern vorlegen und im Fernduell mit den Himmelsstürmern von RB Leipzig Druck aufbauen. Mit einem Auswärtssieg heute (20.30 Uhr/frei empfangbar auf Sky Sport News) beim FSV Mainz 05 würden die Münchner mit dem Aufsteiger und neuen Titelkonkurrenten nach Punkten gleichziehen und wegen der besseren Tordifferenz zumindest für eine Nacht die so geliebte und gewohnte Führungsposition in der Bundesliga zurückerobern.

„Es ist für uns eine große Möglichkeit, wieder an die Tabellenspitze zu kommen“, sagte Trainer Ancelotti. Der 57 Jahre alte Trainer präsentierte sich nach dem jüngsten Zittersieg gegen Bayer Leverkusen und einer kompletten Trainingswoche mit seiner Mannschaft am Tag vor dem Spiel wieder entspannter. Eine Lesebrille baumelte locker um seinen Hals, als er den Großteil der Fragen auch wieder auf Deutsch beantwortete, hin und wieder lachte und Scherze einstreute.

Die Kernaussage aber war absolut ernst gemeint: Die ungeschlagenen Leipziger sind für Ancelotti ein echter Rivale um die Meisterschaft. „Leipzig hat ein sehr gutes Team. Sie sind sehr gut gestartet. Ich bin sicher, sie werden ein großer Gegner bis zum Saisonende sein“, sagte er. Und auch wenn die Bayern möglichst flott die gewohnte Hierarchie in der Bundesliga-Tabelle wieder herstellen wollen, gilt für den Italiener: „Das Wichtigste ist, am Ende der Saison an erster Position zu stehen und den Titel zu gewinnen.“

Robert Lewandowski hat erstmal kurzfristig eine Erfolgsserie für die noch vier Punktspiele bis zum Jahresende ausgerufen. „Ich hoffe, dass wir alle gewinnen können“, sagte der Torjäger vor dem Gastspiel in Mainz. Ancelotti äußerte Respekt vor der nächsten Aufgabe: „Mainz spielt mit großem Willen und Intensität. Und Bayern hatte mit Mainz in den letzten Jahren immer Probleme.“ In Mainz aber hieß der Sieger zuletzt viermal FC Bayern. „Wir müssen uns nicht so sehr mit Leipzig beschäftigen, sondern sollten einfach auf uns schauen, unsere Arbeit machen“, sagte der spanische Außenverteidiger Juan Bernat.

Ancelotti konnte die lange Trainingswoche ohne Spiel nutzen, um mit seiner Mannschaft sein System zu verbessern. Die Spieler konnten zudem Blessuren auskurieren. Jérôme Boateng ist nach seiner Muskelverhärtung wieder einsatzbereit. Fraglich sind dagegen die angeschlagenen Holger Badstuber, Xabi Alonso und Arturo Vidal. Philipp Lahm, den sich Ancelotti über die Saison hinaus als Spieler wünscht („Er ist ein sehr wichtiger Spieler für das Team“), könnte wieder als Sechser auflaufen, Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger.

Vor einer Woche konnte Leipzig mit einem 4:1 in Freiburg vorlegen und die Bayern vorübergehend sogar auf sechs Punkte distanzieren. Diesmal könnten die Sachsen bei einem Bayern-Erfolg in Mainz selbst in Zugzwang geraten: Sie empfangen im Topspiel morgen (18.30 Uhr) den seit zwölf Pflichtspielen ungeschlagenen FC Schalke 04. dpa

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02.12.2016, 06:00 Uhr

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