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Fußball

Fan-Party mit Meisterschale aus Pappe

In Köln droht mal wieder karnevalistischer Überschwang. Deshalb ist die Zeit der „Bremser“ angebrochen.

17.10.2016

Von SID

Köln. Die Fans besangen schon den „deutschen Meister FC“, das Vereins-Idol Lukas Podolski schrieb bei Twitter stolz vom „Bayern-Jäger Nummer eins“. Der Höhenflug des 1. FC Köln geht weiter, die Fußball-Euphorie rund um den Dom kennt keine Grenzen. „Dass die Fans träumen, ist realistisch“, sagte Torhüter Timo Horn nach dem 2:1 (2:0) gegen den FC Ingolstadt: „Aber über Meisterschaft und Champions League können wir am 30. Spieltag noch mal quatschen.“ Die Fans taten es freilich bereits am Samstag. Das Gegentor des Tabellenführers Bayern München zum 2:2 in Frankfurt wurde ebenso laut bejubelt wie die beiden Treffer des nun besten Liga-Torschützen Anthony Modeste (28./39., Foulelfmeter).

Dass in der Schlussphase sogar die ersten Meisterschalen in die Luft gereckt wurden, kommentierte Trainer Peter Stöger mit einem Schmunzeln. „Ich kann den Leuten nicht verbieten, dass die Papp-Schalen mitbringen“, meinte er.

Horn glaubt derweil nicht an eine selbstironische Aktion – die FC-Fans gelten als „extrem“: zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. „Die Fans glauben schon wirklich an uns“, sagte der 23-Jährige: „Sie wissen, dass in diesem Jahr ein Tick mehr möglich ist als im letzten.“ Damals waren die Kölner Neunter. Die Bayern würden „sicher auch diesmal souverän Meister werden“, meinte Horn: „Aber wir versuchen, so lange wie möglich oben dranzubleiben.“ Die Kölner fahren also mit breiter Brust zum Spitzenspiel nach Berlin. sid

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Erstellt:
17. Oktober 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
17. Oktober 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. Oktober 2016, 06:00 Uhr

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