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Brisante Themen beim Filmfest

Fatih Akin präsentiert in Venedig seinen Genozid-Film "The Cut"

Fatih Akin ist dabei. Jennifer Aniston, Al Pacino und Ethan Hawke sollen kommen – zum Filmfest Venedig. Das Programm verspricht Aufregung.

21.08.2014
  • ALIKI NASSOUFIS, dpa

Fatih Akin präsentiert in Venedig seinen Genozid-Film "The Cut"
Regisseur Fatih Akin erzählt in "The Cut" vomVölkermord an den Armeniern 1915 und der Suche eines Überlebenden nach seiner Familie.

Bei den großen internationalen Filmfestivals haben es Beiträge aus Deutschland nicht immer leicht. Das Festival in Venedig scheint da anders – die deutschsprachige Beteiligung könnte bei den 71. Filmfestspielen mit die stärksten Akzente setzen und für Kontroversen sorgen. Vor allem durch Regisseur Fatih Akin: Der schickt mit „The Cut“ einen Film über die Verfolgung der Armenier ins Rennen um den Goldenen Löwen.

Kommenden Mittwoch startet das älteste Filmfestival der Welt mit einem leichteren Werk. Der Mexikaner Alejandro González Iñárritu fokussiert mit der Komödie „Birdman (Or the Unexpected Virtue of Ignorance)“ auf Intrigen im Schauspieler-Milieu – prominent besetzt, etwa mit Edward Norton und Naomi Watts. Auch in den folgenden Festivaltagen könnte es voll werden auf dem roten Teppich. Al Pacino, Jennifer Aniston, Bill Murray, Ben Kingsley, Ethan Hawke und Catherine Deneuve sollen kommen.

Jetzt im Kino: Die Odyssee eines Genozid-Überlebenden – Fatih Akins „The Cut“

Jetzt im Kino: Die Odyssee eines Genozid-Überlebenden – Fatih Akins „The Cut“ --

02:10 min

Ähnlich facettenreich wirkt das Programm mit 20 Filmen in der Konkurrenz. Die deutsche Ko-Produktion „A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence“ des Schweden Roy Andersson nimmt die Perspektive eines Vogels ein, der russische Beitrag „The Postman’s White Nights“ beleuchtet mit Laiendarstellern das Leben auf dem Land, während Abel Ferrara „Pasolini“ zeigt. Willem Dafoe spielt den Regisseur Pier Paolo Pasolini kurz vor dessen mysteriösem Tod. Auffällig sind die vielen Beiträge mit politischen Themen. So gibt Ethan Hawke in „Good Kill“ einen zweifelnden Dronen-Experten und Regisseur Ramin Bahrani beobachtet in „99 Homes“ eine Familie, die ihr Haus wegen Immobilien-Spekulationen verliert.

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21.08.2014, 12:00 Uhr

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