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Brand in Rottenburg: Feuerwehr rettet Frau und Hund mit der Drehleiter

Feuer in Fachwerkhaus in der Königstraße

Bei einem Brand in der Rottenburger Königstraße wurde am frühen Samstagmorgen eine Frau verletzt. Die Feuerwehr rettete sie und ihren Hund über eine Drehleiter aus der brennenden Wohnung.

21.11.2015
  • Angelika Bachmann

Feuer in Fachwerkhaus in der Königstraße
Bei einem Zimmerbrand in der Rottenburger Königstraße wurde am frühen Samstagmorgen eine 29-Jährige verletzt.

Rottenburg. Eine 29-Jährige hat bei einem Brand in der Rottenburger Königstraße am frühen Samstagmorgen eine Rauchgasvergiftung erlitten. Sie wurde zur Beobachtung in die Tübinger Klinik gebracht. Die Feuerwehr hatte sie über die Drehleiter aus ihrer brennenden Wohnung gerettet. Zwei weitere Hausbewohner haben eine leichte Rauchgasvergiftung, mussten aber nicht in die Klinik gebracht werden. Eine Bewohnerin wurde wegen Herzproblemen behandelt, die wohl durch die Aufregung ausgelöst wurden.

Insgesamt befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes neun Menschen in dem alten Fachwerkhaus in der Königstraße 82 – dem Haus zwischen der Moriz-Apotheke und der Kreissparkasse. Die meisten von ihnen konnten sich selbst in Sicherheit bringen, da das Treppenhaus nicht brannte und auch nicht verqualmt war.

Der Alarm war gegen 4.20 Uhr bei der Rottenburger Feuerwehr eingegangen: Wohnungsbrand mit Mensch in Not. Als die Feuerwehr in der Königstraße eintraf, drang schwarzer Rauch aus einem Fenster im zweiten Stock. Dort am geöffneten Fenster stand auch die Bewohnerin der Einzimmer-Wohnung. Die Frau wurde, samt ihrem Hund, von der Polizei über die Drehleiter gerettet. Ein weiterer Hausbewohner im dritten Stock wurde ebenfalls über die Drehleiter ins Freie gebracht.

Der Brand war in der Einzimmer-Wohnung der jungen Frau ausgebrochen. Dort stand die Diele in Flammen, berichtete Roland Kürner, Kommandant der Rottenburger Feuerwehr, der die Einsatzleitung hatte. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt. Den Brand hatte die Feuerwehr in fünf Minuten unter Kontrolle, ohne dass dieser auf eine andere Wohnung übergriff. „Das Problem war die starke Rauchentwicklung“, sagte Kürner.

Mit Belüftungsgeräten wurde der Qualm aus der Wohnung geblasen. Weil anfangs nicht klar war, wie viele Menschen sich im Haus befanden, wurde jede Wohnung in dem dreistöckigen Mehrfamilienhaus kontrolliert. Es hatten sich aber alle Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Sie wurden von den Rettungskräften untersucht und betreut.

Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache steht noch nicht fest. Den Schaden gibt die Polizei mit rund 30000 Euro an.

Außer der Wohnung, in der der Brand ausbrach, sind alle anderen Zimmer noch bewohnbar, so dass die Mieter im Grunde wieder dorthin zurückkehren können. Allerdings sind alle Wohnungen ohne Strom: Zentrale Kabelstränge sind durch das Feuer verschmort. Vor Ort war auch der Leiter des Rottenburger Ordnungsamts Markus Braun. Sollte die Verletzte bei der Rückkehr aus dem Krankenhaus keine Bleibe haben, kümmere sich die Stadtverwaltung um eine Unterbringungsmöglichkeit, sagte Braun.

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21.11.2015, 12:00 Uhr

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