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Fußball-Kreisliga A 2

Geschiebe auf den Trainerbänken

Beim SV Hopfau wird Trainer, Schiedsrichter und Vorsitzender Helmut Link nach der Saison den Trainerjob abgeben.

09.03.2018

Von Uli Bernhard

Helmut Link, der auch Schiedsrichter ist, wird nach der Runde kürzertreten und seinen Trainerposten beim SV Hopfau abgeben. Bild: Ulmer

Von wegen Winterpause: In der über dreimonatigen fußballlosen Zeit hat sich gerade in der Kreisliga A 2 jede Menge getan. Pikant: Von den letzten fünf Teams in der Tabelle haben vier die Trainer gewechselt. Jüngstes „Opfer“ war der Hochdorfer Heiko Bube, der keine Akzeptanz mehr sowohl im Verein, wie auch in der Mannschaft hatte (wir berichteten).

Fassen wir kurz zusammen: In Hochdorf wird nach Heiko Bube das Spielerduo Sascha Hempel und Christian Katz zusammen mit dem neuen Abteilungsleiter Gerd Liegl das Training in der Rückrunde übernehmen.

Beim TuS Ergenzingen sind der bisherige Co-Trainer Denis Kränzler und Toni Bonura in die Bresche gesprungen, nachdem Marco Puzzo überraschend seinen Abschied ankündigte. Bereits den zweiten neuen Trainer hat der SV Baisingen in diesem Spieljahr. Christos Mergianlis folgt auf die bisherigen Trainer Fabian Heinzelmann und Bilal Akcakoca. Bei der SG Bergfelden/Mühlheim-Renfrizhausen hat es einen gravierenden Umbruch gegeben. Nach dem Rücktritt von Trainer Gerd Rall und Spielertrainer Jens Kinnemann hat Robert Flaiz übernommen. Eine undankbare Aufgabe für Flaiz, denn mit Nick Heizmann und Robin Rall sagten noch zwei weitere Spieler dem Verein „Servus“.

Beim SV Hopfau, einer der Überraschungsmannschaften der bisherigen Saison, wird es demnächst auch eine Veränderung geben. Helmut Link, Trainer, Schiedsrichter und Vorsitzender beim SV Hopfau, wird nach dieser Saison ein Amt weniger ausüben. „Nach 20 Jahren als ehrenamtlicher Trainer, immer beim gleichen Verein, schadet auch eine Pause nicht.

Oder man kann im Alter von 52 Jahren auch mal seine Trainertätigkeit ganz aufgeben“, begründet Helmut Link seinen Ausstieg als Trainer zum Saisonende. Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits. Im Vorfeld der übermorgen startenden zweiten Halbserie hat die SÜDWEST PRESSE die Vereinsvertreter der A 2 gebeten, zu sagen, warum in der Rückrunde alles noch besser wird.

Trainer Helmut Link, nie um einen Spruch verlegen, hat die Frage spontan mit „Spaßvogel“ beantwortet.

Er machte damit deutlich, dass seine Hopfauer nach der richtig guten Vorrunde nicht mehr arg viel Steigerungspotenzial haben. Oder doch? „Natürlich wollen wir noch besser werden, das ist immer unser Ziel“, ergänzte Link dann doch noch.

Das sagen weitere A 2-Experten auf die Frage, warum ihre Mannschaften in der Rückrunde noch besser sein werden:

Marco Hellstern (SSV Dettensee): „Weil wir in der Vorrunde schon genügend Punkte unnötig liegen lassen haben.“

Toni Bonura und Dennis Kränzler (TuS Ergenzingen II): „Weil wir und die Mannschaft unbedingt einen einstelligen Tabellenplatz erreichen wollen und dafür alles tun werden.“

Marc Küfer (SV Baisingen): „Weil wir alle wissen, um was es geht und es einiges gibt, das wir im Vergleich zur Vorrunde besser machen können.“

Helmut Link (SV Hopfau): „ Das ist immer unser Ziel.“

Sven Katz (VfL Hochdorf): „Weil es umgekehrt ja kaum möglich ist und weil wir diese Tage wieder etwas optimistischer in die Zukunft schauen.“

Christian Urmann (TSG Wittershausen): „Weil nach der langen Pause alle hochmotiviert sind.“

Frank Wetzel (SG Dettlingen-Bittelbronn): „Weil sich der eine oder andere von uns noch auf den WM-Zug aufspringen und sich ins Blickfeld von Jogi spielen will.“

Achim Hank (SG Empfingen II): „Weil wir in der Vorrunde zu wenig Punkte geholt haben.“

Roman Rieger (FC Holzhausen II): „Weil wir als Team mehr Erfahrung haben.“

Manuel Hellstern (ASV Nordstetten): „Weil wir nach gefühlten 500 Stunden Fitness- und Laufeinheiten topfit sind – zumindest die, die im Training waren.“

Sascha Hempel (VfL Hochdorf): „.Weil wir absolut Bock auf die Rückrunde haben.“

Leonid Klein (SG Rexingen/Dettingen): „Weil wir das Kontingent an schlechten Spielen für diese Runde schon verbraucht haben.“

Benjamin Bischof (SG Altheim-Grünmettstetten): „Weil wir Bock auf kicken haben.“

Frank Wetzel macht es ab Sommer alleine

Bei der SG Dettlingen-Bittelbronn ist die Entscheidung in der Trainerfrage gefallen. Nachdem Gerd Bleck dem Verein in der Winterpause mitgeteilt hat, dass er im Sommer aus privaten Gründen aufhören will, wird die SG mit „nur“ noch einem Trainer in die neue Saison starten. Frank Wetzel, seit dieser Saison im Duo mit Gerd Bleck bei der SG tätig, wird es ab Sommer alleine richten. Der 34-Jährige sagt, dass er nicht zwingend auf der Suche nach einem möglichen zweiten Mann sei. „Ich traue mir das auch alleine zu“, sagt Wetzel gegenüber der SÜDWEST PRESSE.

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Erstellt:
9. März 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
9. März 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. März 2018, 01:00 Uhr

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