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Berlin

Hertha muss Abwehr umbauen: Lustenberger Option

Pal Dardai nahm die kleine Personalmisere mit Humor.

28.10.2016
  • dpa

Berlin. «Zur Not geht Rainer Widmayer in die Abwehr und ich spiele auf der Sechs», sagte der Trainer von Hertha BSC und nahm seinen Assistenten auch in die Pflicht. Der Scherz hat seinen Hintergrund, denn im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga bei 1899 Hoffenheim muss der Tabellendritte Hertha BSC seine Abwehr umbauen. Nach Marvin Plattenhardt fällt für die Partie am Sonntag (15.30 Uhr) auch Sebastian Langkamp aus. «Das wird nicht funktionieren, er hat das Spiel heute abgesagt», sagte Dardai nach dem Vormittagstraining in Berlin. Langkamp muss wegen Oberschenkelproblemen passen.

Ihn könnte Fabian Lustenberger ersetzen. Der Schweizer Mittelfeldspieler trainierte nach seiner Beckenprellung wieder mit der Mannschaft und könnte in der Innenverteidigung nach drei Spielen Pause laut Dardai so «besser in die Mannschaft reinkommen». Falls Langkamp nach den letzten Trainingseindrücken am Samstag nicht fit genug erscheinen sollte, wäre unter anderem Jens Hegeler eine Option. Immerhin kehrt John Anthony Brooks ins Teamtraining zurück. «Kurzfristig können wir die Verletzungen kompensieren. Langfristig wird das schwieriger», beschrieb Dardai neben der Tor-Effizienz eine weitere Berliner Stärke dieser Spielzeit. Schon zuvor fing die Hertha Ausfälle gut auf.

Die Partie des Tabellendritten Hertha beim Tabellenvierten Hoffenheim ist für Dardai wie schon das Spiel gegen den 1. FC Köln vergangenes Wochenende kein echtes Spitzenspiel. «Dass wir eine Topmannschaft sind, müssen wir bestätigen. Wir sind eine gute Mannschaft, aber über den Begriff Topmannschaft wollen wir nicht reden», sagte der Ungar.

Das Duell der Toptorjäger Vedad Ibisevic gegen den Hoffenheimer Sandro Wagner sieht der Hertha-Coach nüchtern: «Beide sind ähnliche Stürmer, beide haben ihre Qualitäten». Ibisevic hat bislang sechs Saisontreffer erzielt, der Ex-Herthaner Wagner vier. Beide glänzen auch als Vorbereiter.

Dardai hatte vor dem 2:1 gegen Köln die Hertha als Favoritin ausgerufen, im Auswärtsspiel aber sieht Dardai die Chancen verteilt. «Ein offenes Spiel, wichtig wird die Tagesform sein», sagte er und prognostizierte angesichts der notwendigen Umstellungen in der Abwehr: «Die ersten 15 bis 20 Minuten werden entscheidend für uns sein.» Sein Team müsse von Anfang an wach sein, forderte Dardai: «Für ein 'Freundschaftsspiel' haben wir keine Zeit.»

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28.10.2016, 14:04 Uhr | geändert: 28.10.2016, 15:21 Uhr

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