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Zuzenhausen

Hoffenheim fiebert Spitzenspiel entgegen: «Adrenalin pur»

Julian Nagelsmann fiebert dem Aufeinandertreffen mit Eintracht Frankfurt entgegen und freut sich auf das Duell der bisherigen Überraschungsteams der Fußball-Bundesliga.

07.12.2016
  • dpa

Zuzenhausen. «Wir haben uns das erarbeitet, dass es ein Spitzenspiel ist. Das wird eine tolle Atmosphäre mit Flutlicht und einem vollen Stadion. Wir würden gerne gewinnen, damit wir nicht mehr punktgleich sind», sagte der Trainer von 1899 Hoffenheim am Mittwoch. Die Kraichgauer eröffnen am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) mit ihrer Partie in Frankfurt den 14. Spieltag.

Als einziges Team neben Tabellenführer RB Leipzig sind die Hoffenheimer in der Bundesliga noch ungeschlagen. «Das ist für mich schon überraschend, dass wir noch nicht verloren haben. Solche Art von Überraschungen mag ich aber auch außerhalb der Weihnachtszeit ganz gerne», sagte Nagelsmann. Weniger überraschend sei für ihn die neue Spielanlage unter seiner Führung: «Mein Anspruch war es, besseren Fußball spielen zu lassen als zuvor. Da steckt viel Arbeit von mir und meinem Trainerteam drin.»

Nun wartet für die TSG die nächste Herausforderung. Der 29 Jahre alte Trainer weiß, wie schwer die Eintracht in dieser Saison zu bespielen ist. «Das ist sehr besonders, was sie da gerade machen. Ich bin ganz ehrlich, damit habe ich vor der Spielzeit nicht gerechnet», betonte Nagelsmann. Er bescheinigte Eintracht-Coach Niko Kovac und dessen Spielern «außergewöhnlich gute Arbeit. Da kann man nicht genug lobende Worte finden.»

Verzichten müssen die Kraichgauer weiter auf Mittelfeldspieler Kerem  Demirbay, der mit muskulären Problemen zu kämpfen hat. Zudem seien ein, zwei weitere Spieler angeschlagen, wie der Trainer erklärte. «Es ist also nicht so, dass wir ganz befreit und ohne Sorgen in den Trainingstag gehen», sagte Nagelsmann.

Auch bei den Spielern ist die Vorfreude auf die Partie ungebrochen. «Das ist eines dieser Spiele, bei denen du auf jeden Fall auf dem Platz stehen willst. Das ist Adrenalin pur. Für solche Partien bin ich Fußballer geworden», sagte Leistungsträger Nadiem Amiri. Das Ziel für ihn sei klar: «Ich will die verbleibenden Spiele in diesem Jahr möglichst alle gewinnen.» Angesprochen auf die Ausbeute in den verbleibenden drei Spielen betonte auch Nagelsmann: «Neun Punkte wären Weltklasse.» Aber auch bei nur sechs Zählern würde er «nicht gegen den Baum fahren».

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07.12.2016, 13:48 Uhr | geändert: 07.12.2016, 12:51 Uhr

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