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Hostage - Entführt

Arg konfuser Geiselgangster-Krimi von beachtlicher stilistischer Eleganz.

Arg konfuser Geiselgangster-Krimi von beachtlicher stilistischer Eleganz.

HOSTAGE
USA

Regie: Florent Emilio Siri
Mit: Bruce Willis,Kevin Pollak,Jonathan Tucker

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015
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Da ist zum einen der Cop (Bruce Willis), dem einst ein folgenschwerer Stockfehler unterlaufen ist und an dem seitdem die Schuldgefühle nagen. Dann die Sache mit dem White-Trash-Trio, das eine einsam gelegene Villa überfällt und die Familie als Geiseln nimmt. Schließlich der Schwenk zu Ehefrau und Tochter des Bullen, die von einer obskuren Mafia entführt werden, um die mit ihren eigenen Interessen kollidierende Befreiungsaktion fern zu steuern.

Wer sich bei Krimis in Film und Fernsehen ein bisschen auskennt, dem kommt das alles sehr vertraut vor, und dass sich in „Hostage“ diese Plotschichten überlagern, macht die Geschichte nicht origineller, wohl aber phasenweise so ungereimt, dass es einem den Spaß am Thrill durchaus vergällt.

Sehr schade ist das, denn in Einzelteilen erweist sich der jüngst von Frankreich nach Hollywood übergesiedelte Regisseur Florent Siri als talentierter Stilist mit gutem Gespür für ausgefeiltes Design, symbolkräftige Bilder und Charaktere in der Grauzone. Das erinnert in den Anlagen doch sehr an David Fincher („Fight Club“), der einst mit „Alien 3“ auch einen Fehlstart in Hollywood hingelegt hatte.

Spielplan

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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21.03.2005

12:00 Uhr

Marina schrieb:

Der Film war echt spitze!!



20.03.2005

12:00 Uhr

Boris Dollinger schrieb:

Vor 3 Jahren bewies Florent Siri schon in seiner Heimat Frankreich mit "Nid des guêpes" dass er es versteht einen spannenden Film über Menschen im Belagerunszustand zu drehen. Ging es damals nur um die Belagerten, so widmet sich sein Nachfolgewerk und Hollywooddebut "Hostage" nunmehr beiden Seiten einer solchen Situation. Und das erstaunlich spannend erzählt und hübsch inszeniert, wenn auch nicht frei von Logikbrüchen. Störend wirkt nur der Subplot um die Entführung Willis' eigener Familie, dessen Auswirkung auf Willis' Charakter zu wenig zur Geltung kommt und der am Ende zu schnell zu einfach aufgelöst wird um seine Existenz wirklich zu berechtigen. Alles in allem aber ein durchaus gelungener Film. Der Vergleich mit Fincher, dessen nicht wirklich mißglücktes Debut Alien³ die meisten anderen Filme immer noch locker in die Tasche steckt, hinkt dann allerdings doch schon ziemlich.



18.03.2005

12:00 Uhr

chica schrieb:

süper



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