Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Im Westen geht’s weiter
Nordstetten wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. Dafür sorgt ein kleines Neubaugebiet, dass im Westen des Ortes (links unten) neben der Brunnenstraße erschlossen wird.Luftbild: Kuball
Wohnraum

Im Westen geht’s weiter

Nordstetten bekommt sein neues Baugebiet mit 40 Plätzen am Westlichen Ende des Ortes neben der Brunnenstraße.

28.04.2017
  • Gabriele Weber

Ziel ist die Bebaubarkeit der bis zu 40 Wohnbauplätze Anfang 2019, sagt Ortsvorsteherin Edith Barth auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE über die nun verfügbare Ackerfläche in Nordstettens Westen.

Nach einem Jahr Grundstücksverhandlungen ist die gesuchte zusammenhängende Fläche für ein neues Wohnbaugebiet gefunden. Im Gemeindeblatt dieser
Woche veröffentlichte die Stadt bereits den ersten Interessentenaufruf für die Plätze mit einer Größe von „zirka 500 bis 600 Quadratmetern“: Berücksichtigt werden nur die Kaufinteressenten, die sich ab jetzt schriftlich bis
Ende Mai bei der Stadt melden werden. Gegebenenfalls entscheidet das Los.

Die städtische Planerin Katrin Edinger informierte am Mittwoch im Ortschaftsrat weiter, dass anhand der eingegangenen Informationen über Kaufinteressenten im Juni „die städtebaulichen Varianten konkretisiert“ werden und man sodann auch die „Wirtschaftlichkeitsberechnung“ für einen Quadratmeterpreis erschlossener Fläche fertige. Dann geht es ins Bebauungsplanverfahren.

Das auserkorene Gebiet im 2487 Seelen-Ort ist ein Teil des westlich der Brunnenstraße gelegenen Gewanns Lettengrube bis hin zur ersten Windschutzheckenreihe. Von allen Eigentümern liegen die Zustimmungserklärungen vor, so Edinger; gemeindliche Fläche gibt es dort nicht. Wobei auch außerhalb des Gebiets noch Bereitschaft von einzelnen Eigentümern bestanden habe. Doch Ziel sei, ein „großes zusammenhängendes Gebiet zu entwickeln“, erläuterte Edinger. „Wir versuchten auch noch Grundstückstausche. Aber es ist kein Übereinkommen erzielt worden.“

Ortsvorsteherin Edith Barth: „Wir brauchen ein neues Baugebiet.“ Sie erinnerte, dass der Ortschaftsrat vor einem Jahr die im Flächennutzungsplan befindlichen Gewanne Lettengrube und das nördlich davon gelegene Empfinger Wegle (westlich städtischer Kindi) zur näheren Untersuchung und für Gespräche mit den Grundstückseigentümern über deren Bereitschaft zum Verkauf ausgewählt habe. Es werde „nun erschlossen, wo wir an die Grundstücke rankommen“. 50 Bauinteressenten stünden auf ihrer Warteliste, sagte sie in der Sitzung im Februar. Diese müssen sich nun neu bewerben. Auf Nachfrage sagte Barth, dass das Los entscheiden werde im Falle von mehr Nachfragern als gebotener Fläche – wie zuletzt bei der Innenerschließung an der Schulstraße für fünf Wohnbauplätze geschehen.

Gleichfalls gilt weiterhin, dass Nordstetter oder Horber keinen Bonus haben, sprich bei der Platzvergabe nicht zuvorderst zum Zug kommen. Das vom Gemeinderat beschlossene Umlegungsverfahren „Horber Modell“ werde zur Anwendung kommen, das mit dem kompletten Flächenaufkauf durch die Stadt beginnt.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

28.04.2017, 01:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball