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Dettensee

Kaiser-Wetter beim längsten Dettenseer Fasnetsumzug

14.02.2018
  • lpe / Bilder: Kuball
Kaiser-Wetter beim längsten Dettenseer Fasnetsumzug

Jedem das Wetter, das er verdient hat. Und Kaiser-Wetter zum Abschluss der diesjährigen Fasnets-Saison mit dem längsten Umzug, den die Dettenseer Narrenzunft der Habs-Hexen je auf die Beine gestellt hat, war denn auch mehr als verdient. Mit exakt 30 Gruppen, teils aus den acht Narrenzünften und Narren-Vereinen sowie etliche private Gruppen, und zwei Musikkapellen reihten sich knapp 400 Akteure in den Zug ein. Man konnte den Eindruck gewinnen, die Fasnet bäumte sich in Dettensee noch einmal auf.

Weit mehr als der letzte Antritt machten den Hästrägern die vergangenen guten Tage zu schaffen, gestand ein Zunftrat auf die Frage nach den Lücken in seinen Gruppen ein. Die Lücken in den Zuschauer-Reihen gingen allerdings allein auf das Konto der Sonne, denn fast ausschließlich dort, wo sie auch zu sehen und zu spüren war, drängten sich die rund 500 Besucher. Aufgestellt wurde der Fasnetszug wie voriges Jahr in der für den Verkehr gesperrten Neuneckstraße im Außendorf.

Traditionsgemäß wird der Dettenseer Dienstagsumzug von der Musikkapelle Wiesenstetten samt Cheerleadern und Habshexen-Zunft mit ihren Gruppen und Hexen-Wagen im Gefolge angeführt. Als erste Fußgruppe folgten etwa zwanzig „Waldgeister“ von der „Lebenshilfe Calw“ aus Neuhengstett; etwas weniger als sonst. Dank der Beziehungen zur örtlichen Abteilungsfeuerwehr kamen verkleidete junge Behinderte mit ihren Betreuern in Dettensee so zu ihrem „Sprung“ und bereicherten einmal mehr den Dettenseer Umzug.

Mit dem Narrenverein Bittelbronn/Haigerloch folgte mit deren „Kittelsteigweible“ eine gleich starke Gruppe. Auch die Schloss-Zunft Tübingen hatte mit ihren drei teilnehmenden Gruppen „Fledermäuse“, Messner“ und „Fraa’s“ ebenso viele Hästräger aufgeboten. Dazwischen „Zirkus Sausewind“, eine Abordnung der Dettenseer Krabbel-Gruppe. Noch zur vorderen Zughälfte zählend die Dettenseer Privat-Gruppen „Trolls“ und „Lego-Männle“ der Dettenseer Jugend. Seit Jahren schon dienstags immer in Dettensee dabei: die Nordstetter „Scheibus-Hexen“. Auch die „Empfinger Lombakapell“ ist zum Stammgast in Dettensee geworden. Ihr folgte die absolute „Wucht“ des Umzugs, der Narrenverein Bettschoner Weitingen mit über hundert Teilnehmern, die sich auf die neun Gruppen „Lange Männer“, „Bettschoner“, „Jaunerschreck“, Bettträger“, „Blotzer“, „Kanoniere“, „Urnburg-Hexen“, Narrenrat und Tanzgarde verteilten. Das Bindeglied zwischen den Weitinger Bettschonern und der Narrenzunft aus Bondorf gaben die Dettinger Maoraloch-Hexen und Hexen-Wagen. Einen solchen hatten auch die Bondorfer dabei, dazu gut sechzig Hästräger als „Beerteverköckler“, „Bernloch-Hexen“, „Bondorfer Waidag“ und der Showtanzgruppe. Zusammen mit den um ihren „Wilden Mann“ geschwächten Obstacker-Hexen aus Schietingen und den fünf privaten Gruppen „4711 – Echt Dätsailer Weiherwasser“, „Uli’s Gartenservice“, „Dätsailer Gnome“, „Urlaub in Dettensee“ und den „Landstreichern“ endete der Umzug. Text: Philipp Eicher, Bilder: Kuball

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14.02.2018, 01:00 Uhr

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