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11.02.2020

Von CHRISTINA TILMANN

Frankfurt (Oder) Zeichen eines veralteten, nach außen nicht durchlässigen Systems, so die Kritik. Nun hat der koreanische Regisseur Bong Joon-ho für seine Sozialsatire „Parasite“ gleich vier Oscars abgeräumt, darunter die Königsdisziplin „Bester Film“ als erster ausländischer Film. Alles gut also?

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat sich große Mühe gegeben, sich zu verändern, hat den Auslands-Oscar in „bester internationaler Film“ umbenannt. Hat neue Mitglieder aufgenommen, darunter Nina Hoss und Lady Gaga, inzwischen liegt der Frauenanteil bei 32 Prozent und der Anteil nichtweißer Mitglieder bei 16 Prozent.

Doch der Top-Favorit unter den Nominierten war in diesem Jahr „1917“, das technisch brillante Weltkriegsdrama von Sam Mendes. Stattdessen gibt es mit „Parasite“ einen Film über soziale Gerechtigkeit als Gewinner. Das ist, Korea hin oder her, uns näher als der Erste Weltkrieg. Vielleicht klappt es in Zukunft auch mit einer Preisträgerin. Dann heißt es #OscarsSoRight.

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Erstellt:
11. Februar 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
11. Februar 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2020, 06:00 Uhr

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