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Mutmaßlicher Dealer geschnappt

Marihuana-Pakete auf die Schwäbische Alb

Im Paketshop in Sonnenbühl haben Rauschgiftermittler einen 30-Jährigen geschnappt. Gegen ihn ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei jetzt wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln.

22.04.2016
  • tol

Sonnenbühl. Der Mann hat nach derzeitigem Ermittlungsstand seit Anfang des Jahres über einen Online-Versand etwa ein Kilo Marihuana bestellt und sich die Sendungen an Paketshops liefern lassen.

Auf die Spur des 30-Jährigen kam die Kripo, als am 15. April in einer Paketstation in Siegburg ein verdächtiges Päckchen angehalten und geöffnet worden war. Darin befanden sich 200 Gramm Marihuana. Bestimmungsort war ein Paketshop in Sonnenbühl. Beamte der Siegburger Kripo beschlagnahmten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Tübingen die Drogen und informierten die Reutlinger Rauschgiftfahnder.

Bei deren Nachforschungen kam heraus, dass ein weiteres Paket auf denselben Namen beim Sonnenbühler Paketshop zur Abholung bereitlag. Als der 30-Jährige am 18. April beide Pakete abholen wollte, wurde er im Shop von Kriminalbeamten erwartet und vorläufig festgenommen. Im zweiten Paket befanden sich weitere 500 Gramm Marihuana.

Der Beschuldigte hatte einen gefälschten Ausweis bei sich. Der Beschuldigte räumte bei der Vernehmung ein, sich diesen zur Verschleierung seiner wahren Identität bei den Rauschgiftbestellungen im Internet besorgt zu haben.

Im Rahmen der richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler leere Verpackungen sowie eine Restmenge Marihuana und Haschisch. Auch die Betäubungsmittel hatte der Mann über eine Internetplattform bestellt. Die Drogen will er dann portionsweise an Abnehmer weiterverkauft haben. Entsprechende Ermittlungen sind im Gange.

Der bislang noch nicht wegen Drogendelikten auffällig gewordene 30-Jährige wurde nach seiner Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt.

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22.04.2016, 09:59 Uhr

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