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Mord und Intrige im Schloss

Mit Spannung wird die Premiere der Oper Tosca erwartet / Vorbereitungen laufen

So grausam wie sich Mord und Intrige anhört, empfinden die Besucher des Wasserschlosses dies zurzeit nicht. Im Schlosshof laufen die Vorbereitungen zur Inszenierung der Oper „Tosca“ auf Hochtouren. Die Solo-Proben zur Aufführung der Opernfestspiele mit dem anspruchsvollen Stück „Tosca“ von Giacomo Puccini ziehen die Zuschauer bereits jetzt in den Bann.

07.07.2015
  • Margita Manz

Glatt.Die technischen Voraussetzungen werden jeden Tag sichtbarer, die Zuschauer-Tribüne nimmt bereits den gesamten Schlosshof ein und auf der noch im Aufbau befindlichen Bühne werden in den Kostümen, die originalgetreu dem Jahre 1800 nachempfundenen sind, jeden Tag werden Proben der Solisten abgehalten. Corinna Ruba singt bei den Opernfestspielen in Glatt die Hauptrolle der Tosca, Philipp Heo verkörpert Caravadossi, den Maler und Geliebten Toscas, und Adam Kim steht als Baron Scarpia auf der Bühne.

Künstlerischer Leiter und Dirigent Sven Gnass ist von der guten Arbeit der Solisten begeistert und Regisseur Werner Pichler stürzt sich für die Nebenrollen, die bei den Proben im Freien noch nicht dabei sind, öfter selbst ins Geschehen. Hartmut Holz arbeitet am Bühnenbild und ist gleichzeitig für die Kostüme zuständig. Es sind nur noch gut zwei Wochen bis zur Aufführung, an den letzten vier Tagen ab dem 19. Juli kommen das Residenz-Orchester Baden-Württemberg und die Chöre zu den Proben auf der Freilichtbühne dazu.

„Tosca“, die Rolle, die der Sopranistin Corrina Ruba wie auf den Leib geschneidert scheint, begeistert bei hochsommerlichen Temperaturen die Zaungäste im angrenzenden Café und Museumsbesucher.

Gnass wirkt fast tiefenentspannt bei den Proben und freut sich, dass bereits im Vorfeld interessiertes Publikum an der anstrengenden Probenarbeit teilnehmen kann.

Puccini hat „Tosca“ für die Menschen gemacht. Eine Geschichte, die sich in ihrer Musik und Spielfreude selber erzählt, in der Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Verletzbarkeit und Anmaßung , die am 14. Juni. 1800 in Rom spielt, könnte genauso auch hier und heute aktuell sein.

Sven Gnass kann auch in seiner vierten Opernaufführung, dem dritten Opern-Open-Air in Glatt, seinem Grundsatz treu bleiben: Er will einen offener Blick für das Stück und absolute Treue zur Original-Partitur umsetzen. Der 46-jährige Vollblutmusiker und künstlerischer Leiter, Dirigent und „Allrounder“ sieht sich als Vermittler zwischen Komponist, den Akteuren und dem Publikum und kann sich damit einen weiteren Lebenswunsch erfüllen.

Info: Für die Aufführungen am 24. und 25 Juli 2015 sind noch wenige Restkarten zu bekommen.

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07.07.2015, 15:43 Uhr

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