Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
My Summer Of Love

Zwei Mädchen trotzen liebend den Klassenschranken. Kann das wirklich gut gehen?

Zwei Mädchen trotzen liebend den Klassenschranken. Kann das wirklich gut gehen?

MY SUMMER OF LOVE
GB

Regie: Pawel Pawlikowski
Mit: Nathalie Press, Emily Blunt, Paddy Considine

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
24.11.2015
  • che

Welche Wünsche Mona hat, weiß sie vermutlich nicht einmal selbst. „Auf die Menopause warten“, sagt die 16-Jährige mal halb im Ernst. Wir befinden uns tief in der britischen Provinz, dem idyllischen Yorkshire, und zu Beginn der Sommerferien streift das elternlose Mädchen planlos durch die Gegend, lässt sich von einem örtlichen Familienvater vögeln und wieder abservieren, und hadert mit ihrem Bruder, der mit seinem Christenfimmel ihre Existenzgrundlage, die Dorfkneipe, gefährdet.

Da plötzlich reitet auf einem Schimmel ein Märchenprinz in Gestalt der gleichaltrigen Tamsin einher. Sie stammt aus bestem Hause, schätzt Nietzsche und Edith Piaf, und leidet doch schwer an ihren reichen aber lieblosen Eltern. Mit ihr als Gefährtin scheint Monas Leben endlich eine Erfüllung zu finden. Umgekehrt nutzt Tamsin Monas Bodenständigkeit als Schrittmacher auf die wild side of life. Aber hält die Freundschaft auch den sozialen Unterschieden und der argwöhnischen Umwelt stand?

Regisseur Pawel Pawlikowski lässt sich mit der Antwort Zeit und legt viele Fährten ins Ungewisse. In die lesbische Lovestory mischt sich ein bisschen Unterschichts-Drama wie bei Ken Loach, eine Prise Psychothrill à la Chabrol, und durchaus könnte das Ganze auch in Richtung Teenager-Tragödie nach Art von Peter Jacksons „Heavenly Creatures“ kippen.

Dass der Film trotzdem nicht die Orientierung verliert, liegt an der Kraft der Bilder, die eine magische Märchenwelt wie aus einem überhitzten Traum vor Augen führen. Als Mona erwacht, weiß sie immerhin, was sie sich nicht wünschen sollte.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
15.07.2005

12:00 Uhr

Eva schrieb:

Richtig guter Film, reingehen! Hat auch was zum lachen :)



08.07.2005

12:00 Uhr

n.a schrieb:

naja mit viel gutem willen ne 2



Kino Suche im Bereich
nach Begriff
Anzeige