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Fußball

Nachspiel für „Boxer“ Modeste

Dem Kölner Torjäger droht nach seinem Faustschlag gegen Darmstadts Sulu eine nachträgliche Sperre.

30.01.2017
  • DPA

Darmstadt. Kurz nach der Halbzeit verließ Anthony Modeste das Feld. Der Torjäger des 1. FC Köln wurde ausgewechselt, sein Team brauchte ihn nicht mehr. Der Franzose hatte gerade sein 14. Saisontor erzielt, die Kölner gewannen am Ende auch ohne ihn mit 6:1 (3:0) beim Tabellenletzten SV Darmstadt 98.

Modestes eigentliches Glück war jedoch, dass er nicht schon früher vom Platz musste. Denn in der 38. Minute traf er seinen Darmstädter Gegenspieler Aytac Sulu bei einem Laufduell mit der Faust im Gesicht. Jetzt droht dem 28-Jährigen eine nachträgliche Sperre, denn gestern schaltete sich der Deutsche Fußball-Bund ein. „Der DFB-Kontrollausschuss wird prüfen, ob ein Ermittlungsverfahren gegen den Spieler Modeste eingeleitet wird oder nicht“, sagte der Kontrollausschuss-Vorsitzende Anton Nachreiner.

Schiedsrichter Robert Kampka bestrafte den Franzosen während des Spiels nicht, weil er die Aktion nicht gesehen hatte. Darmstadts Trainer Torsten Frings meinte dagegen: „Für mich eine ganz klare Rote Karte. Das war kein Losreißen, sondern ein rechter Schwinger.“

Und die Kölner? Die meisten von ihnen antworteten auf die Frage, ob ihr bester Spieler hätte vom Platz gestellt werden müssen, mit einem „Ja, aber…!“.

„Das sieht schon sehr merkwürdig aus. Das ist nicht gut“, sagte Kölns Sportchef Jörg Schmadtke über den Schlag von Anthony Modeste. dpa

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30.01.2017, 06:00 Uhr

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